Job-Sharing: Mitarbeiter im Doppelpack

1. Dezember 2014

Flexible Arbeitszeitmodelle können für viele Arbeitnehmer das Ende der Karriere sein. Job-Sharing ist ein Beispiel, wie es mit der Karriere auch in Teilzeit funktionieren kann.

Gerade für Frauen, die nach der Elternzeit wieder ins Berufsleben einsteigen möchten, sind Teilzeitjobs ein bevorzugtes Arbeitszeitmodell. Der berufliche Aufstieg gerät hierbei jedoch oft wieder in den Hintergrund, denn dazu verbringen Teilzeitkräfte zu wenig Zeit am Arbeitsplatz und verrichten oftmals weniger anspruchsvolle Aufgaben. Damit Teilzeitkräfte die Karriereleiter nicht weiter hinabsteigen müssen, bietet sich das – in Deutschland noch relativ unbekannte –Arbeitszeitmodell des sogenannten Job-Sharings (engl. teilen) an. Beim Job-Sharing teilen sich zwei Arbeitnehmer eine Vollzeitstelle. Das hat nicht nur Vorteile für die beiden Mitarbeiter, indem sie anspruchsvollere Aufgaben übernehmen können, sondern auch für das Unternehmen. So können sich die unterschiedlichen Qualifikationen der beiden Arbeitnehmer wunderbar ergänzen und die Vertretung im Urlaub oder Krankheitsfall lässt sich intern ebenfalls besser organisieren.

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