Präsente von Geschäftspartnern

15. Dezember 2014

Weihnachtszeit ist Geschenkezeit – auch unter Geschäftspartnern. Doch ab wann ist die Geschenkannahme eine Bestechung?

Ein Gutschein hier, eine Eintrittskarte da – während der Weihnachtszeit stehen Geschenke als Dank für die bisherige Zusammenarbeit auf der Tagesordnung. Doch oft ist die Grenze zwischen bedenkenloser Annahme und Bestechung unklar und bringt Mitarbeiter sowie Unternehmen schnell in die Bredouille. Nimmt ein Mitarbeiter beispielsweise ein Geschenk an, das von einer unmittelbaren Gegenleistung abhängt, lässt er sich bestechen und verhält sich arbeitsvertraglich pflichtwidrig. Des Weiteren beschädigt solch ein Verhalten auch das Image des Unternehmens. Nimmt der Arbeitnehmer solch ein Geschenk an, droht ihm schnell die Abmahnung – im schlimmsten Fall die Kündigung. 

Um solche Situationen zu vermeiden, empfiehlt es sich, klar definierte Regeln im Unternehmen zur Annahme von Geschenken einzuführen. Damit befreien sich Unternehmen von der Haftung und nehmen Mitarbeitern die Unsicherheit, wann oder welche Geschenke (z.B. Geschenke mit hohem Wert, etc.) bedenkenlos angenommen werden dürfen. Dabei gilt jedoch: Werden klare Regeln zur Geschenkannahme im Unternehmen erstellt, müssen diese allen Mitarbeitern offiziell mitgeteilt werden.

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