Frauenbeschäftigungsquote: Deutlicher Unterschied zwischen Ost und West

26. Januar 2015

Die Zahl der berufstätigen Frauen in Ost- und Westdeutschland fällt auch ein viertel Jahrhundert nach dem Mauerfall auffallend unterschiedlich aus, so das Ergebnis einer Studie der Bertelsmann-Stiftung.

Ermittelt wurde die Frauenbeschäftigungsquote – der prozentuale Anteil aller gemeldeten sozialversicherungspflichtig beschäftigten Frauen im erwerbsfähigen Alter von 18 bis 64 Jahren – in allen kreisfreien Städten und Landkreisen Deutschlands. Das Ergebnis zeigt, dass selbst 25 Jahre nach dem Mauerfall die Frauenbeschäftigungsquote im Osten und Westen unterschiedlich ausfällt. So sind, laut Studie, in den neuen Bundesländern mehr Frauen (57,7 Prozent) berufstätig als in den alten Bundesländern (50,9 Prozent).
Gründe für den starken Ost-West-Unterschied sieht Dr. Kirsten Witte, Programmdirektorin der Bertelsmann-Stiftung, in den sich differenzierenden Rollenbildern in den Ost und West Bundesländern. Demnach sind in der Regel beide Geschlechter im Osten berufstätig – im Westen hingegen ist in den meisten Haushalten nach wie vor der Mann der Hauptverdiener.

Weitere Informationen zur Frauenbeschäftigungsquote der Bertelsmann-Stiftung erhalten Sie unter folgendem Link zum Download.

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