Schlechte Laune steckt an

18. September 2015

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass schlechte Laune ansteckt – auch bei der Arbeit. Ist ein Kollege mies gelaunt, sind es im Handumdrehen alle. Doch es gibt Strategien, wie gegen Miesepeter vorgegangen werden kann.

Verschiedene Studien haben ergeben: Unhöfliches Verhalten steckt an. Ist der Kollege schlecht gelaunt, nehmen wir die Laune automatisch an und geben sie an weitere Kollegen weiter. Das Gemeine daran: Gute Laune ist wiederum nicht ansteckend. Ein positives oder negatives Gemüt entsteht dabei nicht nur in der inneren Gefühlswelt. Auch unsere Körperhaltung trägt dazu bei. Während aufrechtes Sitzen die Stimmung hebt, so lässt buckeliges, zusammengekauertes Sitzen am Schreibtisch die Laune sinken. Hinzu kommt, dass Menschen die Mimik und Gestik ihrer Mitmenschen spiegeln und so die Gefühlslage ihres Gegenübers automatisch annehmen.
In der Arbeitswelt ist schlechte Laune der Motivations- und Kreativkiller schlechthin. Gegen die schlechte-Laune-Viren der Kollegen helfen drei simple Tricks:

Gegenangriff
Nein, das heißt nicht, dass Sie Ihren schlecht gelaunten Kollegen in Unhöflichkeit übertrumpfen sollen. Sondern viel mehr das Kontern mit guter Laune. Im richtigen Maß schaffen Sie es, den Kollegen zum Lachen zu bringen. Und Lachen macht bekanntlich glücklich.

Schlechte Laune? Welche schlechte Laune!
Wir tendieren dazu, schlecht gelaunten Menschen mehr Aufmerksamkeit zu schenken und uns von Emotionen anstecken zu lassen. Um dies gar nicht erst geschehen zu lassen, versuchen Sie die Missstimmung des Kollegen einfach zu ignorieren.

Konfrontation
Wenn auch unangenehm: Sprechen Sie den Miesepeter darauf an und reden Sie darüber. Oft sind sich unsere schlecht gelaunten Gegenüber gar nicht bewusst, wie sie und ihre Laune auf den Rest wirken.

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