Arbeitsunfähigkeit: Was geschieht danach?

14. Oktober 2015

Erkrankt ein Mitarbeiter schwer, fällt er gegebenenfalls über mehrere Wochen aus. Doch wie geht es anschließend im Job weiter?

Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems, der Atemwege sowie psychische Leiden – 2013 waren dies die drei häufigsten Krankheitsarten, die laut Statistikportal statista zu einer längeren Arbeitsunfähigkeit führten. Doch wie geht es nach einer längeren Auszeit weiter? Je nach Art der Erkrankung ist es oft schwer, für die Betroffenen wieder in den gewohnten Arbeitsalltag einzusteigen. Um diese Zeit mit dem Arbeitgeber gemeinsam zu bewältigen, sind Arbeitgeber laut dem Sozialgesetzbuch IX angehalten, den erkrankten Mitarbeitern ein betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) anzubieten. Gemeinsam mit dem Vorgesetzten, einem Mitarbeiter aus dem Gesundheitsmanagement und einem Mitglied des Betriebsrats wird im Gespräch versucht, einen Weg zu finden, um die Arbeitsfähigkeit und die Gesundheit des Mitarbeiters am Arbeitsplatz langfristig zu erhalten. So kann zum Beispiel der betroffene Mitarbeiter mit weniger Stunden seine Arbeit wieder aufnehmen und anschließend langsam aufstocken. Das Angebot ist für die Erkrankten freiwillig, jedoch unbedingt empfehlenswert.

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