Kreativ am Arbeitsplatz – aus etwas anderer Perspektive

7. September 2016

Besonders wenn draußen die Sonne lacht und sommerliche Temperaturen locken, möchte man überall sein, nur nicht in sich endlos hinziehenden Meetings, Telefonkonferenzen oder Gesprächen mit den Kollegen. Doch es gibt einige Tricks, den Arbeitsalltag aufzulockern oder sich nervigen Situationen elegant zu entziehen.

Endlose Meetings und Telefonkonferenzen „sinnvoll“ nutzen?
Auch nach ernsthaftem Bemühen ist es Ihnen nicht gelungen, sich nachhaltig von der Teilnehmerliste zu streichen. Nutzen Sie die „gewonnene“ Zeit doch zur Förderung Ihrer kreativen Ader. Wandeln Sie zum Beispiel das Spiel „Scrabble“ etwas ab. Notieren Sie jeden zweiten Buchstaben aus dem Vornamen aller Meetingteilnehmer und überlegen Sie, welche Wörter sich aus den Buchstaben bilden lassen. Je länger das Wort, desto mehr Punkte haben Sie. Sie werden sehen, wie Sie im Laufe der Zeit immer besser werden! Ein weiterer Vorteil: Sie sehen sehr konzentriert aus und jeder wird bewundern, wie eifrig Sie mitnotieren.
Noch besser sind Telefonkonferenzen, obwohl sie von vielen noch mehr gehasst werden als Präsenzmeetings. Zu Unrecht! Vorausgesetzt Sie sind mit der effizienten Nutzung der „Stumm“-Taste an Ihrem Telefon geübt, gibt es wohl kaum eine bessere Gelegenheit sich ungesehen und ungehört den wichtigen Dingen im Leben zu widmen. Nutzen Sie die Zeit, um beispielsweise mal wieder einen Brief zu schreiben oder den nächsten Urlaub zu planen.

Klatsch und Tratsch: mach ich es oder mache ich es nicht?
Klatsch und Tratsch macht auch im Büro nicht Halt. Im Gegenteil, es gibt wohl kaum mehr zu Tratschen als über die Kollegen oder noch besser, die Vorgesetzten. Das lässt sich gar nicht umgehen, denn dieser Austausch ist, so nervig man es manchmal finden mag, wichtig für das soziale Gefüge.
Sie haben nun zwei Möglichkeiten: wenn Sie beschlossen haben, sich diesem sozialen „Wissensaustausch“ nicht auszusetzen, halten Sie sich entweder demonstrativ die Ohren zu oder verlassen Sie mehr oder weniger unauffällig das Geschehen. Zweite Möglichkeit: nehmen Sie es sportlich und mischen Sie kräftig mit! Das fördert die Kreativität und stärkt die Beziehungen zu anderen Kollegen. Zumindest denen, die mit Ihnen lästern. Doch Vorsicht! In Sachen Häufigkeit und Wahrheitsgehalt nicht übertreiben, denn sonst eilt Ihnen ein Ruf voraus, den Sie so schnell nicht wieder loswerden.

Keine Lust auf Gespräche mit den Kollegen?
Es gibt Tage, da erscheinen potenzielle Gespräche mit Kollegen als reine Zumutung. Taktisch gut vorbereitet, können Sie sich dem aber elegant entziehen. Erwähnen Sie schon am Morgen ganz beiläufig, an wie vielen Telefonkonferenzen Sie heute wieder teilnehmen müssen. Anschließend setzen Sie sich das größte Headset auf, das Sie auftreiben können. Vermutlich niemand wird auf die Idee kommen, Sie anzusprechen oder Sie bei Ihrer so wichtigen Arbeit zu stören. Ein weiterer Vorteil: sollte es doch jemand wagen Sie zu stören, können Sie ganz entspannt einfach jeden ignorieren – Sie hören ja nichts.

investor relations