Stress verlangt einem Menschen oft viel ab. Mit ein paar Tricks lässt sich Stress aber vermeiden oder mindestens besser damit umgehen.

Jeder Arbeitnehmer kennt sie, die stressigen Zeiten, wo einfach alles gefühlt gleichzeitig erledigt werden muss. Wer diese Zeiten seelisch und körperlich unbeschadet überstehen will, ist gut beraten sich einige Tipps und Tricks zu Herzen zu nehmen.

Die erste goldene Regel besteht darin, den Stress erst gar nicht entstehen zu lassen. Das ist oft leichter gesagt als getan, aber einige grundlegende Einstellungen zur eigenen Arbeit können hilfreich sein. Ganz wichtig: Auch mal Nein sagen! Für manche mag dies viel Überwindung kosten, aber Übung macht den Meister und mit der Zeit wächst auch das eigene Selbstvertrauen. Niemandem ist geholfen, wenn eine Aufgabe nur halb erledigt wird.

Auch wenn es in Zeiten der modernen Technik möglich ist, muss niemand stets und ständig erreichbar sein. Jeder sollte sich überlegen welchen Mehrwert es tatsächlich bringt, beispielsweise auch außerhalb der vereinbarten Arbeitszeit verfügbar zu sein.

Wer zudem weiß, auf welche Faktoren er besonders gestresst reagiert, kann sich besser darauf einstellen und diese gegebenenfalls vermeiden. Also einfach mal in ein einer ruhigen Minute hinsetzen und sich selbst reflektieren.

Und dann ist es doch passiert, der Stress ist da. Und nun? Ruhig bleiben, tief durchatmen und los geht es. Aber bitte mit Struktur! Wichtig ist, sich zunächst Prioritäten zu setzen. Welche Tätigkeit ist wirklich wichtig und welche hilft vielleicht andere Aufgaben zu vermeiden? Oft kann auch ein Farbensystem hilfreich sein. Rot für „wichtig“, Gelb für „kann noch etwas warten“ und Grün für „später“. Das hilft den Überblick zu behalten und lindert die Angst, etwas zu vergessen.

Bei der Bearbeitung der Aufgaben gilt, Ablenkung zu vermeiden und fokussiert zu arbeiten. Und wenn der Aufgabenberg nicht zu bewältigen ist, bleibt zu überlegen jemanden um Hilfe zu bitten. Das ist keine Schande und Fragen kostet bekanntlich nichts.