Schwächen in Stärken wandeln

20. Januar 2017

Ein Großteil der Menschen neigt dazu, sich von den eigenen Schwächen verunsichern zu lassen. Doch in Schwächen steckt das Potential, sich persönlich weiterzuentwickeln.

Die Schuld bei anderen Personen zu suchen ist ein gängiges Muster, in das jeder ab und zu fällt. Denn natürlich ist es einfacher, die Problemanalyse und etwaige Konsequenzen an andere abzugeben anstatt das Getane selbst zu reflektieren. Aber genau hier eröffnet sich die Möglichkeit, seine eigenen Schwächen zu reflektieren. Nur wer seine eigenen Schwächen kennt und sich dieser auch bewusst ist, kann daran wachsen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, nicht alles persönlich zu nehmen. Nimmt man Kritik zu persönlich, reagiert man oftmals sehr emotional und irrational. Dies erschwert Problemlösungsprozesse und hemmt eine konstruktive Gesprächsbasis. Wichtig ist, auch wenn es mit Kollegen, Vorgesetzten oder Mitarbeitern auf persönlicher Ebene Differenzen gibt, sachlich zu bleiben.

Ist ein Misserfolg geschehen und der mögliche oder eindeutige Problemherd gefunden, geht es nun auch darum, Verantwortung dafür zu tragen. Geschehenes kann ohnehin nicht rückgängig gemacht werden. Hier gilt es Stärke zu beweisen und konstruktiv mit der Niederlage umzugehen.

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