Arbeitsschutz digitaler Arbeitsplätze

20. März 2017

Flexibles und mobiles Arbeiten egal von wo – werden Arbeitsplätze digitalisiert, müssen auch rechtliche Vorkehrungen getroffen werden.

Die Digitalisierung ermöglicht uns mehr Flexibilität in der Arbeitswelt. Denn egal ob im Home Office oder unterwegs – die meisten Jobs erlauben das Arbeiten von fast überall. Wer die Arbeitsplätze seiner Mitarbeiter jedoch digitalisiert, muss auch beim Arbeitsschutz einiges beachten.

Denn: Wer rund um die Uhr auf seine Arbeit zugreifen kann, wird es schwer haben, ein Ende zu finden und Ruhezeiten einzuhalten. Verschiedene Studien haben bewiesen, dass digitales und mobiles Arbeiten dazu führen, dass Arbeitnehmer auch außerhalb der regulären Arbeitszeiten ihrer Tätigkeit nachgehen. Dabei ist die Verschmelzung von Beruflichem und Privatem auf Dauer für beide Parteien ungesund – auf Überbelastung folgen vermehrt krankheitsbedingte Ausfälle, die aufgefangen werden müssen.

Im Zuge der Digitalisierung ist der Arbeitgeber dazu verpflichtet, dafür zu sorgen, dass der Arbeitsschutz, insbesondere die Ruhe- und Pausenzeiten, eingehalten werden. Wichtig ist, dass das Unternehmen betriebliche Regelungen für flexibles und mobiles Arbeiten aufsetzt, um die Mitarbeiter vor Stress zu schützen. Arbeitszeiten sollten hier klar definiert werden und wer für die notwendigen Arbeitsmittel finanziell aufkommt. Wer verhindern möchte, dass die Mitarbeiter auch in der Freizeit E-Mails beantworten, kann zum Beispiel auf Systeme zurückgreifen, die eine Weiterleitung von E-Mails in Abwesenheitszeiten verhindern.

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