Was passiert nach der Elternzeit?

31. März 2017

Der Wiedereinstieg nach der Elternzeit stellt viele Mütter und Väter vor die selbe Frage: „Habe ich einen Anspruch auf meinen alten Arbeitsplatz, wenn ich nach der Elternzeit zu meinem Arbeitgeber zurückkehre?“ Klare Antworten gibt der Gesetzgeber.

Die Rückkehr zum alten Arbeitgeber steht für einen Großteil der Mütter und Väter nach der Elternzeit fest. Doch wozu ist der Arbeitgeber verpflichtet und welche Rechte haben die Eltern?

Grundsätzlich gilt, dass das Arbeitsverhältnis während der Elternzeit lediglich ruht. Das bedeutet, dass der Arbeitgeber verpflichtet ist, den Mitarbeiter zu den arbeitsvertraglichen Bedingungen zu beschäftigen, die bereits vor der Elternzeit gegolten haben.

Das bedeutet jedoch nicht, dass es auch der gleiche Arbeitsplatz sein muss. Wichtig ist, dass die angebotene Beschäftigung gleichwertig zur Tätigkeit vor der Elternzeit ist. Die neue Position muss mit Blick auf die Aufgaben, die Bezahlung, die Arbeitszeit, die notwendige Qualifikation und den Arbeitsort lediglich gleichwertig sein.

Bietet der Arbeitgeber dem zurückkehrenden Mitarbeiter keinen gleichwertigen Arbeitsplatz an, muss er eine Änderungskündigung im Rahmen der geltenden Kündigungsfrist aussprechen. Der Mitarbeiter hat dann die Möglichkeit, die neue Tätigkeit abzulehnen und eine gleichwertige Tätigkeit einzufordern. Nimmt der Beschäftigte das Änderungsangebot an, akzeptiert er auch die veränderten Bedingungen.

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