Neues Urteil zur Berechnung der Feiertags- und Nachtzuschläge

29. September 2017

Wie die Zuschlagsberechnungen künftig geregelt werden müssen, hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt in einem Grundsatz-Urteil gefällt.

Weil Sie die Zuschlagsberechnungen ihres Arbeitgebers nicht anerkennen wollte, hat eine Montagearbeiterin geklagt. Der Grund: Ihr Arbeitgeber hatte für die Berechnung der Feiertags- und Nachtarbeitszuschläge einen Grundlohn unterhalb des gesetzlichen Mindestlohns angesetzt.

Das BAG entschied zugunsten der Klägerin. Laut BAG muss als unterste Grenze der Mindestlohn als Berechnungsgrundlage für die Zuschläge herangezogen werden, da jeder seit Einführung des Mindestlohns Anspruch auf diesen Stundensatz von aktuell 8,84 Euro hat.

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