Aktuelle Arbeitsmarktthemen

Das ifo Institut befragt im Auftrag von Randstad Deutschland regelmäßig bis zu 1.000 Personalleiter in Deutschland. Wie entwickelt sich die Nutzung von Flexibilisierungsinstrumenten wie etwa der Zeitarbeit? Zudem werden in wechselnden Sonderfragen aktuelle arbeitsmarktrelevante Fragestellungen untersucht. Die Sonderfragen im ersten Quartal 2022 bieten einen Einblick in die Nutzung von Strategien und Kanälen beim Recruiting in Unternehmen. Dazu zählt auch das Active Sourcing.

Berichtsband Q2 2022

Der aktuelle Berichtsband zur Randstad ifo Personalleiter-Befragung zum Download.

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Themen Q2 2022

Sonderfrage: Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf die Personalpolitik

Wie wirken sich die Folgen des Kriegs in der Ukraine auf die Personalpolitik aus? Diese Frage steht im Fokus der aktuellen Befragung. Demnach hat mehr als die Hälfte der Unternehmen mindestens eine zusätzliche Maßnahme ergriffen, um ihre Beschäftigten zu unterstützen und Betriebskosten einzusparen (57 %).

32 % greifen ihren Mitarbeitenden mit einem Tankgutschein unter die Arme. In 22 % der Unternehmen erhält die Belegschaft eine einmalige Sonderzahlung. 21 % gewähren einen Fahrtkostenzuschuss. 18 % bieten ein Jobticket. Auch Remote Work wird zur Entlastung von Pendelnden genutzt. Knapp jedes fünfte Unternehmen hat sein Homeoffice-Angebot ausgeweitet, um durchschnittlich 8,5 Tage im Monat.

Nur ein Bruchteil der Unternehmen zahlt Inflationsausgleich

In einer der vergangenen Randstad-ifo-Personalleiterbefragungen planten 78 % der Unternehmen mit einer Erhöhung der Löhne um durchschnittlich 4,7 % (Q4 2021). In 37 % der Unternehmen ist die Anpassung vor dem Hintergrund der Mindestlohnerhöhung bereits erfolgt. In 47 % ist sie geplant. Bonuszahlungen sind in 14 % erfolgt und in 38 % geplant. Nur 6 % gewähren ihren Mitarbeitenden eine Ausgleichszahlung zur Inflation. 12 % planen eine Ausgleich der Teuerungsrate.

Integration von Geflüchteten aus der Ukraine auf dem deutschen Arbeitsmarkt 

Durch den Krieg in ihrem Heimatland sind viele Menschen aus der Ukraine auf der Flucht. Wenn es um die Integration dieser Geflüchteten in den deutschen Arbeitsmarkt geht, äußern sich Unternehmen zurückhaltend. 56 % rechnen mit Hemmnissen. 40 % bewerten das Potenzial von qualifizierten Fachkräften als mittel bis hoch. Das Potenzial von Auszubildenden stufen 27 % als mittel bis hoch ein. Ein Viertel sieht bei geflüchteten Nachwuchskräften aus der Ukraine kein Potenzial.

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