Was ist ein Business Analyst?

Die Performance des Unternehmens zu steigern, Probleme zu identifizieren und mit gezielten Maßnahmen zu lösen, das sind die Hauptaufgaben und Ziele eines Business Analysts. Im Vordergrund steht hierbei immer, die Wettbewerbs- sowie Leistungsfähigkeit des Unternehmens zu erhöhen. Damit dies gelingt, besitzt der Business Analyst umfassende Branchenkenntnisse und Spezialwissen in dem konkreten Sektor des Unternehmens. Darüber hinaus verfügt er über eine Vielzahl von Management- und Analysestrategien, mithilfe derer er die Prozesse im Unternehmen systematisch untersucht. Die Ergebnisse bereitet er in Form von Berichten auf und erstellt Handlungsempfehlungen, die er dem Management mitteilt.

Auch bei der Umsetzung der Veränderungen spielt der Business Analyst eine wichtige Rolle. Hierbei profitiert er von seinen Führungsqualitäten, wenn beispielsweise Mitarbeiter auf neue Prozesse vorbereitet werden oder aber Umstrukturierungen notwendig sind. Ein Business Analyst behält hierbei stets den gesamten Prozess im Blick, sodass Faktoren wie Kosten, Personal, Innovation und Leistungsfähigkeit genauso in seine Beurteilung einfließen, wie rechtliche Rahmenbedingungen oder die verfügbaren Ressourcen des Unternehmens. Ein Business Analyst wird hierbei entweder als externer Berater eingestellt oder aber als fester Mitarbeiter, der das Unternehmen mit seiner Expertise dann über viele Jahre begleitet und bei allen notwendigen Veränderungen und Anpassungen unterstützt. In einer wachsenden globalen Wirtschaft mit steigendem Konkurrenzdruck ist der Business Analyst eine gefragte Fachkraft. Mit Führungsqualitäten und Fremdsprachenkenntnissen hat er in diesem Berufsbild exzellente Aussichten auf gut bezahlte Stellenangebote sowie hervorragende Karrierechancen.

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Arbeiten als Business Analyst

Aufgaben und Tätigkeiten von Business Analysten

Wer als Business Analyst arbeitet, ist ein wahres Organisationstalent und übernimmt vielfältige Aufgaben im Unternehmen. Während der Business Analyst auf Deutsch häufig mit dem Organisationsberater oder Organisationsentwickler gleichgesetzt wird, ist die passende Übersetzung der Business-Analyse eher das Anforderungsmanagement. Ein Business Analyst untersucht die Geschäftsprozesse der Firma und prüft dann systematisch, ob oder welche Anpassungen oder Veränderungen sinnvoll sind. Der grobe Rahmen wird hierbei stets durch die Wachstumsstrategie sowie die Vision der Firma gesetzt, welche der Business Analyst dann mit seinem Fachwissen ausgestaltet. Er bringt sowohl ein erhebliches branchenspezifisches Fachwissen mit als auch Methodenkenntnisse in der Prozessanalyse, sodass er das Potenzial möglicher Veränderungen bewerten kann, Kosten-Nutzen-Rechnungen erstellt sowie Umsetzungsstrategien entwirft. 

Da ein Business Analyst auch eine zentrale Rolle bei der Umsetzung neuer Strategien und Verfahren einnimmt, bringt er sehr häufig einen technischen Hintergrund mit. Somit ist der Business Analyst in der Lage, die IT-Infrastruktur eines Unternehmens zu bewerten und zu modifizieren und präzise Anforderungen an die Anwendungsentwicklung zu stellen, um bestimmte Bereiche zu verbessern. Ob das Kundenerlebnis verbessert oder die interne Buchhaltung optimiert werden sollen, der Business Analyst behält alle relevanten Faktoren im Blick. 

Um seine vielfältigen Aufgaben zu bewältigen, bringt der Business Analyst nicht nur branchenspezifisches Fachwissen mit, sondern fundierte Kenntnisse im Projektmanagement. Mit diesen betreibt er ein Stakeholdermanagement und führt Risiko-Analysen durch. So vermittelt er zwischen unterschiedlichen Akteuren innerhalb und außerhalb des Unternehmens, da häufig einzelne Parteien von Umstrukturierungsmaßnahmen oder Veränderungsprozessen unterschiedlich stark betroffen sein können. Die Risiken wägt der Business Analyst mit dem Nutzen der angestrebten Veränderung ab und kalkuliert die Kosten ein, bevor er dem Management eine Empfehlung ausspricht. Wird dem Vorschlag des Business Analysten gefolgt, hat dieser in der Regel die Verantwortung für den folgenden Optimierungsprozess. 

Erfolgreiche Business Analysten haben exzellente Karrierechancen und können sich oft nach einem Junior-Einstieg in Senior- und Associate-Positionen des Unternehmens hocharbeiten. Mit wachsender Erfahrung steigt auch ihr Gehalt, sodass das Berufsbild nicht nur sehr zukunftssicher ist und zahlreiche Stellenangebote bereithält, sondern auch unterschiedliche Entwicklungsmöglichkeiten verspricht.

drei Kollegen besprechen eine Grafik auf einem Whiteboard
drei Kollegen besprechen eine Grafik auf einem Whiteboard
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Arten von Business Analysten

Ein Business Analyst ist in erster Linie ein Anforderungsmanager. Da die Anforderungen an ein Unternehmen je nach Branche und spezifischem Sektor sehr unterschiedlich sein können, bringt auch der Business Analyst ein sehr individuelles Profil mit. Eine einzelne Ausbildung oder ein spezifisches Studium, welches zum Beruf des Business Analysten führt, gibt es nicht. Häufig bringen Business Analysten jedoch ein wirtschaftswissenschaftliches Studium mit oder kommen aus der IT-Branche. Business Analysten lassen sich somit in erster Linie nach dem branchenspezifischen Fachwissen unterscheiden, wenn sie beispielsweise im Energiesektor oder der Finanzdienstleistungsbranche arbeiten. 

In Abgrenzung zum Beruf des Business Analysten gibt es die Berufsbilder des Organisationsberaters und des Organisationsentwicklers. Diese werden häufig synonym verwendet und auch für den Business Analysten gebraucht. Ob sich jedoch tatsächlich die gleichen Aufgaben und Anforderungen hinter der Stelle verbergen, lässt sich in der Regel nur dem Anforderungsprofil der Stellenangebote entnehmen. Viele Unternehmen schreiben gezielt den Business Analysten aus, manchmal gekoppelt mit einem Einstiegsniveau, das sich nach der Qualifikation oder Berufserfahrung richtet. So können Business Analysten mit Bachelorabschluss oder relevanter Ausbildung und Berufserfahrung auf dem Junior-Niveau einsteigen. Für den Senior Business Analysten ist bereits ein Masterstudium erforderlich. Wer als Associate einsteigen möchte, bringt eine Promotion oder langjährige einschlägige Berufserfahrung im Arbeitsfeld mit. 

Der Organisationsentwickler hingegen übernimmt ähnliche Aufgaben, grenzt sich vom Business Analysten jedoch in der Zielrichtung seiner Arbeit stark ab. So liegt sein Fokus darauf, geplante Veränderungen im Unternehmen zu begleiten und umzusetzen. Das Erarbeiten der Veränderungsstrategie ist jedoch meist bereits im Vorfeld erledigt worden, sodass der Organisationsberater sich nur auf einen bestimmten Bereich der angestrebten Veränderung konzentriert, für den er eingestellt wurde.

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Gehalt eines Business Analysten

Das durchschnittliche Gehalt eines Business Analysten  hängt von mehreren Faktoren ab. Bei Berufseinsteigern fällt das Gehalt in der Regel niedriger aus als bei erfahrenen Kräften. Außerdem spielen die Größe des Unternehmens, die Branche und die Region eine ausschlaggebende Rolle. Einen guten Anhaltspunkt für das Durchschnittseinkommen eines Business Analysten  in bestimmten Regionen liefert der Randstad Gehaltschecker.

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Qualifikationen und Fähigkeiten

Diese Ausbildung benötigen Business Analysten 

Business Analysten besitzen häufig einen wirtschaftswissenschaftlichen Hintergrund. Darüber hinaus bringen sie IT-Kenntnisse mit. Da es sich bei dem Berufsbild jedoch nicht um eine geschützte Bezeichnung handelt, existiert kein vorgeschriebener Ausbildungsweg, um Business Analyst zu werden. Vielmehr stellen Unternehmen Bewerber nach ihren eigenen Kriterien ein.

 

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Vorteile für Business Analysten bei Randstad

Bei Randstad liegt uns Ihre berufliche Zufriedenheit sehr am Herzen. Wir sorgen deshalb mit optimalen Arbeitsbedingungen dafür, dass Sie in Ihrem Traumjob als Business Analyst Ihr volles Potenzial entfalten können. 

 

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Fragen und Antworten

Hier finden Sie die Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zum Beruf des Business Analyst.

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