New Work im Arbeitsalltag braucht beides: Freiraum und Verantwortung. Wie funktioniert das in der Praxis?

Randstad Geschäftsführerin Susanne Wißfeld und New Work Berater Markus Väth sprechen über das neue Arbeiten im Interview.

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Agilität: Neues Arbeiten in den klaren Leitplanken

New Work wird häufig mit flexiblem Arbeiten in Verbindung gebracht. Dafür braucht es viel Freiraum, so die Idee. Denn Agilität beinhaltet ein hohes Maß an Selbstverantwortung. Doch ganz ohne Leitplanken funktioniert neues Arbeiten nicht. Wie finden Unternehmen und deren Mitarbeiter eine gesunde Balance zwischen Selbstorganisation und Struktur? Dafür braucht es eine Kultur, in der Fehler nicht nur toleriert, sondern wertgeschätzt werden.

    Kollegen bei der Besprechung eines Workflows
    Kollegen bei der Besprechung eines Workflows

    Eine gute Arbeitskultur braucht eine Fehlertoleranz

    Regeln engen ein. Sie verleiten dazu, sich in der Gewohnheit einzurichten. Fehler werden dadurch vermieden. Stattdessen braucht es Möglichkeiten zum Ausprobieren und Chancen zum Fehler machen. Diese Fehlertoleranz ist entscheidend, um kreative Ideen für ein besseres Arbeiten zu entwickeln. Nur wer über Grenzen hinausgeht, kommt wirklich weiter.

    Darin sind sich Markus Väth und Susanne Wißfeld einig. Wie lässt sich dieses Verständnis von New Work als Leitprinzip im Arbeitsalltag umsetzen? Beide Experten erklären im Audio-Interview:

    • Wie eine positive Fehlerkultur in der deutschen Unternehmenswelt funktioniert
    • Welche Rahmenbedingungen es für agiles Arbeiten braucht
    • Wie Mitarbeiter aus Fehlern lernen und Verantwortung übernehmen

    New Work Voices: Das Interview mit Markus Väth und Susanne Wißfeld

    • New Work als Prinzip statt als Regel
      Audiointerview
      Interview mit Markus Väth und Susanne Wißfeld zum Thema New Work

    In welchen Branchen und Bereichen lässt sich dieses Prinzip des neuen Arbeitens überhaupt erfolgreich umsetzen? Jetzt mehr erfahren im 1. Teil des Interviews: Ist New Work ein Elite-Thema?

    Die Gesprächspartner

    Markus Väth und Susanne Wissfeld
    Markus Väth und Susanne Wissfeld

    Susanne Wißfeld, Geschäftsführerin der Business Area South West bei Randstad Deutschland 

    Nach dem Abschluss ihres Biologiestudiums sammelte sie Vertriebserfahrung im pharmazeutischen Außendienst. Ihre Laufbahn bei Randstad begann sie 1999 als Vertriebsdisponentin in Köln. Ab 2005 verantwortete sie als Distriktmanagerin den Distrikt Rhein-Mitte, bevor sie ab 2008 als Regionaldirektorin für die Regionen Mitte und Nord-West zuständig war. Seit 2011 ist Susanne Wißfeld Teil der Geschäftsführung von Randstad Deutschland.

    Markus Väth, Geschäftsführer von humanfy

    Die New Work Initiative humanfy fördert die Vernetzung von Unternehmen und Beschäftigten. Sie verfolgt das Ziel, das Thema New Work einem breiteren Publikum bekannt zu machen. Neben seiner Tätigkeit als Berater ist Väth Autor mehrerer Bücher zu neuem Arbeiten. An der TH Nürnberg lehrt Väth zu New Work und Organisationsentwicklung.

     

    New Work – Bedeutung und Einfluss auf die Arbeitswelt

    Bei uns finden Sie kompaktes Wissen rund um die verschiedenen Facetten des Megatrends New Work.