Ehrensache nimmt Fahrt auf

Seit Jahresbeginn läuft die Initiative „Ehrensache“ - ein Programm, mit dem das ehrenamt­liche Tun der Randstad Mitarbeiter gefördert wird. Die erste Bilanz fällt sehr erfreulich aus.

Seit einem Jahr wird bei Randstad im internen Bewerberauswahlprozess von Consultants das Sprachanalyseprogramm Precire eingesetzt. Doch wie gut funktioniert das Programm im Arbeitsalltag und wie aussagekräftig sind die Ergebnisse? Galileo TV war zu Gast bei Randstad und hat das System getestet. Erfahren Sie mehr dazu im Video auf Galileo.tv.

„Wir sind wirklich begeistert. Zum einen, weil uns in den wenigen Monaten schon 23 Projekte eingereicht wurden. Zum anderen darüber, welch vielfältige Ideen die Kollegen entwickeln.“ Hanna Daum, die nationale Koordinatorin für den Bereich CSR, hat allen Grund sich zu freuen. Die Initiative „Ehrensache“, mit der das ehrenamtliche Engagement der Randstad Mitarbeiter in sozialen Bereichen unterstützt wird, stößt auf großes Interesse im Unternehmen.

„Wir haben nach einem weiteren Weg gesucht, gleichzeitig ein neues Klima von Gemeinsamkeit zu schaffen und etwas Gutes für die Gesellschaft zu tun“, erläutert Hanna Daum noch einmal das Ziel. Dabei soll auch ein Band unter den Beschäftigten unabhängig von Hierarchie und Funktion geknüpft werden. „Das gelingt schon recht gut. Wir möchten es aber noch stärker fördern“, so Hanna Daum.

Nach wie vor kann jeder interne Mitarbeiter seine Ideen einbringen und schildern, wo und warum Hilfe gesucht wird. Teilnahmevoraussetzung ist eine schriftliche Anmeldung des Projektes mit einer kurzen Beschreibung und den Umständen der Ausführung und dass sich der Antragsteller selbst ehrenamtlich in dem Projekt engagiert. Nach der Freigabe durch den Ehrensache-Beirat wird das vorgeschlagene Projekt mit einer Förderung von 500 Euro durch das Unternehmen unterstützt.

Ideen zu gemeinsamen Initiativen, die auch gefördert werden, gibt es schon einige: So waren etwa alle Kollegen einer Niederlassung gemeinsam damit beschäftigt, ein Frühlingsfest in einem Kindergarten für schwerbehinderte Kinder zu organisieren. Und ein anderes Team kümmert sich um die Instandsetzung einer Holzhütte auf dem Pausenhof einer Grundschule.

„Insgesamt stehen Aktionen ganz weit oben, in denen es darum geht, Organisationen zu unterstützen, die sich um Kinder bemühen.“ So engagiert sich ein Mitarbeiter etwa wöchentlich in einem Kinderhospiz. „Der zweite Schwerpunkt liegt darauf, sportliche Aktivitäten mit Kindern zu unternehmen“, zählt die CSR-Koordinatorin auf. „Das reicht vom Zen-Karate-Verein, der auch behinderten Kindern Trainingsmöglichkeiten bietet, bis zur Vermittlung traditioneller Seefahrt für Jugendliche, und natürlich gibt es auch die Väter, die sich am Wochenende als Fußballtrainer engagieren.“

„Gelungene Beispiele von solchen Aktionen werden innerhalb des Unternehmens gerne veröffentlicht. Zum einen motivieren wir damit andere Mitarbeiter und zum anderen zeigen diese Projekte, dass wir alle einen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten können“, weiß Hanna Daum. Und so manch einer ist beim Lesen doch sehr beeindruckt, wo und wie sich andere Kollegen in ihrer Freizeit engagieren. Nach der Zusage der Förderung schrieb zum Beispiel ein Kollege dem Ehrensache-Beirat, dass er sich freue, „dass Randstad das soziale Engagement auf so vielfältige Weise wahrnimmt und unterstützt.“ 

Ein Teil der Ehrenamtler ist ohnehin schon zum Wohl der Gesellschaft tätig und freut sich nun über die stärkere Unterstützung des Unternehmens. Und für manchen anderen ist „Ehrensache“ sogar eine Initialzündung. „Alle anderen, die noch überlegen, ob und wie sie sich beteiligen möchten, weisen wir auf die regionalen Freiwilligenagenturen hin“, so Hanna Daum. Diese Institutionen bündeln vor Ort die Bedürfnisse von Hilfesuchenden und Hilfe anbietenden Gruppen und klären bereits im Vorfeld Erwartungen und Bedingungen.

Tipp

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen e.V. (bagfa) ist der Zusammenschluss kommunaler und regionaler Freiwilligenagenturen. Sie bietet eine Liste mit rund 300 örtlichen Anlaufstellen unter www.bagfa.de.