Fit am Arbeitsplatz trotz Frühjahrsmüdigkeit

1. März 2017

Woran liegt das nur? Obwohl die Vögel singen und die Sonne sich deutlich länger zeigt, fühlen wir uns matt und abgekämpft. Hört man sich einmal genauer um, klagen viele unserer Mitmenschen über Frühjahrsmüdigkeit. Was steckt dahinter und was hilft dagegen?

Fit am Arbeitsplatz trotz Frühjahrsmüdigkeit

Antriebslosigkeit, Müdigkeit und Stimmungsschwankungen sind nur drei der vielen Symptome der Frühjahrsmüdigkeit. Allein in Deutschland leiden 50 bis 70 Prozent der Bevölkerung darunter. Viele von ihnen sind überzeugt: Frühjahrsmüdigkeit ist kein ernsthaftes Krankheitsbild. Doch ist das wirklich so? 

Mediziner und Wissenschaftler erklären sich das Leiden so: Zuallererst hat die Frühjahrsmüdigkeit tatsächlich etwas mit dem Wetter zu tun. Denn sie tritt vermehrt in den Ländern auf, in denen die Menschen großen Temperaturschwankungen und sich verändernden Lichtverhältnissen ausgesetzt sind. Hinzu kommen die Wetterumschwünge, wie sie typisch für die Monate März und April sind.

Für den menschlichen Körper ist dies ein wahrer Kraftakt. Während sich unser Körper an die wechselnden Wetterverhältnisse gewöhnen muss, gerät unsere innere Uhr mehr und mehr aus dem Gleichgewicht. Das führt unter anderem zu Kreislaufproblemen, Abgeschlagenheit und Konzentrationsschwäche.

Aber auch in unserem Körper ändern sich die Prozesse – die Ursache liegt hier bei unseren körpereigenen Hormonen Serotonin (Glückshormon) und Melatonin (Schlafhormon). 

Während uns das Serotonin Antrieb und Wohlbefinden verleiht, bewirkt Melatonin genau das Gegenteil. Hinzu kommt, dass in den Wintermonaten unser Serotoninspeicher so gut wie aufgebraucht ist. Die Melatoninkonzentration im Blut ist hingegen sehr hoch. Diese Unausgeglichenheit führt zu erhöhter Antriebslosigkeit und Gereiztheit, die sich auch auf unsere Arbeitsleistung auswirkt. 

Was hilft?  

Wichtig ist, den Hormonhaushalt wieder in Balance zu bekommen. Bewegung an der frischen Luft ist das A und O, um dem Körper wieder auf die Sprünge zu helfen. Spaziergänge im Sonnenschein wirken sich außerdem positiv auf die Laune aus und unterstützen die Produktion des Glückshormons. Die frische Luft verleiht neuen Schwung, erhöht unseren Blutdruck und verhilft zu neuer Energie.

Wer arbeitsbedingt nicht an die frische Luft und Sonne kommt – Achtung, Bewegung ist trotzdem wichtig! – sollte zusätzlich auf seine Ernährung achten. Gerade jetzt muss der Körper mit ausreichend Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen versorgt werden. Obst, Gemüse und Vollkornprodukte sind voll davon und eine optimale Quelle. 

Um den Kreislauf nach dem Aufstehen in Schwung zu bekommen, empfehlen sich Wechselduschen. Kneipp’sche Anwendungen oder Saunagänge sind ebenfalls tolle Immunsystem-Booster. 

Unser Tipp

Bis zu vier Wochen können vergehen, bis sich unser Körper an die Großwetterlage gewöhnt hat. Für alle, die unter der Frühjahrsmüdigkeit leiden gilt daher: Gehen Sie raus an die frische Luft! Sonne tanken und den Frühling begrüßen!

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