Nette Kollegen fördern die Arbeitsmotivation

20. Juli 2011

Anerkennung von Vorgesetzten sowie ein angenehmes Umfeld tragen ebenso zur Zufriedenheit bei wie finanzielle Anreize.

Eine Umfrage, die im Auftrag der Edenred Deutschland GmbH unter 1.000 Berufstätigen im Juni 2011 stattfand, zeigte, dass 88 Prozent der deutschen Arbeitnehmer gerne zur Arbeit gehen, davon 34 Prozent sogar sehr gerne. Auch die Befragten über 60 Jahre waren zu 82 Prozent noch sehr motiviert, ihrer beruflichen Tätigkeit nachzugehen. Betrachtet man nur die Positionen, dann hatten Führungskräfte am meisten Freude an ihrer Arbeit (97 Prozent).

Der finanzielle Ausgleich ist nach wie vor ein sehr großer Anreiz, tagtäglich arbeiten zu gehen. Doch auch nicht-monetäre Werte, wie „Work-Life-Balance“ (81 Prozent), eine „abwechslungsreiche Tätigkeit“ sowie „Respekt und Anerkennung durch Vorgesetzte“ (jeweils 78 Prozent) werden aus Arbeitnehmersicht immer wichtiger. Vor allem „angenehme Kollegen“ waren laut der Umfrageergebnisse mit 84 Prozent die größte Arbeitsmotivation. Interessant ist auch, dass bei kleineren Unternehmen der Ansporn der Mitarbeiter größer war.

Kontraproduktiv für die Motivation bei der Arbeit dagegen waren nach Meinung der Umfrageteilnehmer neben geringer Vergütung oder unfreundlichen Kollegen auch „fehlende Weiterentwicklungsmöglichkeiten“ (42 Prozent), „Zeitdruck“ (33 Prozent) und „zu hohe Erwartungen von Vorgesetzten“ (26 Prozent).

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