Welchen Nutzen haben freie Mitarbeiter?

16. September 2011

Um flexibel zu sein, beschäftigen viele Unternehmen zeitweise freiberufliche Mitarbeiter.

In Zusammenarbeit mit freien Mitarbeiter – auch Freelancer genannt – entfallen für Unternehmen eine Menge Verpflichtungen, die bei der Festanstellung von Mitarbeitern zwangsläufig entstehen. Dazu zählen beispielsweise die Zahlung von Lohnnebenkosten, die Gewährung von Urlaub, Elternzeit oder Pflegezeit, die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall oder auch die Fürsorgepflicht.

Ein freiberuflicher Mitarbeiter kann frei entscheiden, welche Arbeiten er annehmen möchte, er kann sie nach seinen Vorstellungen umsetzen, ist nicht weisungsgebunden und wirtschaftlich unabhängig. Dafür muss er sich eigenständig um seine Sozialversicherungskosten sowie die Einkommensversteuerung kümmern. Nimmt ein freier Mitarbeiter einen Auftrag an, schließt er mit dem jeweiligen Auftraggeber einen Dienstvertrag, der in der Regel zeitlich definiert ist.

Für ein Unternehmen ist die Beschäftigung von Freelancern eine optimale Ergänzung zum festangestellten Personal: Sie können flexibel und zeitlich begrenzt eingesetzt werden, und sie verursachen, außer den Lohnkosten, keinen monetären Aufwand. Ist der Auftrag erfüllt und besteht kein weiterer Einsatzbedarf, dann ist das Arbeitsverhältnis wieder beendet.

Allerdings sollte unbedingt darauf geachtet werden, gesetzliche Richtlinien einzuhalten. So entstehen für Freelancer  aus dem künstlerischen Bereich, beispielsweise für Grafiker, Fotografen, Texter oder Webdesigner, zusätzliche Abgaben, die vom Auftraggeber an die Künstlersozialkasse gezahlt werden müssen.

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