Wie im Unternehmen Hilfe zur Trauerverarbeitung geleistet werden kann

20. April 2012

Im Mai informiert eine Veranstaltung über das Thema „Trauer am Arbeitsplatz“.

Trauer und Tränen können nicht immer am Firmeneingang abgestellt und verdrängt werden. Stirbt ein Angehöriger, dauert es mitunter lange bis der Hinterbliebene seinen normalen Arbeitsalltag wieder aufnehmen und bewältigen kann. Bis dahin müssen Vorgesetzte und Kollegen vermehrt mit Ausfällen und Leistungsminderung des Betroffenen rechnen.

Es ist wichtig, einen Trauernden in solch einer Ausnahmesituation zu begleiten und ihm Rückhalt zu geben. Auch wenn Gefühlsausbrüche während der Arbeitszeit auftreten, ist eine verständnisvolle Reaktion der Kollegen hilfreich. Hat der Trauernde den Eindruck, dass er seine Emotionen aus Rücksicht unterdrücken muss, kann sich das auf seine Verlustbewältigung negativ auswirken.

Am 11. Mai 2012 findet in Bremen im Rahmen der Messe „Leben und Tod“ ein Symposium zum Thema Trauer am Arbeitsplatz statt. Es werden unter anderem Möglichkeiten und Wege aufgezeigt, wie Trauernden die Rückkehr an den Arbeitsplatz erleichtert wird. Zudem wird über eine nachhaltige Betreuung von Arbeitnehmern, die einen Todesfall im Unternehmen miterlebt haben, referiert.

Die Veranstaltung richtet sich in erster Linie an Personaler, Betriebsratsmitglieder, Arbeitsmediziner sowie Sicherheitsbeauftragte. Sie findet im CCB Congress Centrum in Bremen statt.

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