Arbeitsmarktbericht August 2012

7. September 2012

Während die Arbeitslosigkeit in Ostdeutschland leicht zurückging, stieg sie in Westdeutschland erneut an.

Auch im August hat die Arbeitslosigkeit weiter zugenommen, um 29.000 Arbeitslose auf 2.905.000. Der Anstieg ist vor allem auf saisonale Einflüsse sowie eine schwächere Entwicklung der Arbeitsmarktpolitik zurückzuführen. Im Westen Deutschlands ist die Zahl der Arbeitslosen um zwei Prozent auf 2.036.000 gestiegen – das entspricht saisonbereinigt einem Zuwachs von 7.000. In Ostdeutschland dagegen nahm die Arbeitslosigkeit in allen Bundesländern um insgesamt 0,1 Prozent ab und sank auf 869.000 (saisonbereinigt bedeutet das einen Zugang von 2.000).

Die Arbeitslosenquote dagegen lag auch im August unverändert bei 6,8 Prozent. (--[gt] Die Arbeitslosenquote ist der Anteil der Arbeitslosen an der Gesamtzahl der zivilen Erwerbspersonen (das heißt alle Erwerbstätigen und Arbeitslose), welche weitgehend durch die Bevölkerungsgröße definiert ist (siehe Wikipedia)).

Die Zahl der gemeldeten Arbeitsstellen lag bei 493.000 (nicht saisonbereinigt). Das ist ein Rückgang von 8.000 gegenüber dem Vorjahr. 89 Prozent der Stellen waren sofort zu besetzen. Im Ost-/West-Vergleich nahm der Bestand an gemeldeten Stellen im Osten um sieben Prozent zu (auf 86.000), im Westen um ein Prozent ab (auf 403.000).

Lohnersatzleistungen nach SGB III beziehungsweise Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts für Arbeitssuchende nach SGB II bezogen im August 5.165.000 Personen (SGB III bezieht sich auf das Arbeitslosengeld, SGB II auf das Arbeitslosengeld II). Gegenüber dem gleichen Zeitraum 2011 entspricht das insgesamt einem Minus von 129.000 oder zwei Prozent.

Weitere Informationen finden Sie online im aktuellen Arbeitsmarktbericht der Agentur für Arbeit.
 

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