Stellenanzeigen bringen die meisten Arbeitsverträge

27. Februar 2013

Ob auf Unternehmenswebsites, Social Media-Kanälen, in Stellenbörsen oder Printmedien – Stellanzeige erbrachten 2012 knapp 37 Prozent der Neueinstellungen.

Für die Studie „Recruiting Trends 2013“ wurden Personalverantwortliche der deutschen Top-1.000-Unternehmen zu aktuellen Recruiting-Trends befragt. Die Befragung wurde unter anderem durch die Online-Stellenbörse Monster durchgeführt.

Die Ergebnisse der Recruiting Trends 2013 zeigten eindeutig, dass die klassische Stellenanzeige noch lange nicht ausgedient hat: Von zehn Neueinstellungen kamen acht über eine Anzeige zustande. Diese wurde entweder in einer Online-Stellenbörse geschaltet, direkt auf den Unternehmenswebsites, in Zeitungen und Zeitschriften oder über Social Media.

Doch auch Active Sourcing, die Direktansprache von möglichen Kandidaten über einen Talent-Pool, Veranstaltungen für Absolventen oder Personalmessen, wird für Unternehmen immer attraktiver. 13,7 Prozent der an der Studie teilnehmenden Unternehmen setzt diese Recruiting-Maßnahme bereits aktiv um. Auch Mobile Recruiting wird für die Bewerbersuche zunehmend wichtiger. 37,9 Prozent sehen Smartphones und Tablets zukünftig als einen weiteren Kanal für Bewerbungen an.

99,1 Prozent der 1.000 größten Unternehmen aus Deutschland gehen davon aus, dass sie in diesem Jahr freie Stellen schalten werden. Die größten Herausforderungen für 2013 werden unter anderem der Demografische Wandel sowie der Fachkräftemangel, die Mitarbeiterbindung und der Aufbau einer Arbeitgebermarke (Employer Branding) sein. Trotzdem sind 45 Prozent der Befragten der Meinung, bis zum Jahresende die Zahl der Mitarbeiter im Vergleich zu Jahresbeginn zu erhöhen.

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