Wie Arbeit wieder Sinn und Freude macht

18. März 2013

Kann Arbeit Spaß und Erfüllung bringen? Ja – wenn man sie sich selbst entsprechend gestaltet. Das sagen zumindest Anja Förster und Peter Kreuz in ihrem neuen Buch „Hört auf zu arbeiten!“

Schon Pippi Langstrumpf wusste es und sang davon: „Faul sein ist wunderschön, denn die Arbeit hat noch Zeit ...“ Wie hat man als Kind dieses rothaarige Mädchen beneidet, das weder in die Schule gehen noch Hausaufgaben machen musste, das ins Bett gehen konnte wann es wollte und das den lieben langen Tag spielen und Abenteuer erleben durfte.

Auch im Erwachsenenalter würde man manchmal gerne ein solch unbeschwertes und freies Lebens führen können. Ein Leben ohne lästige Pflichten, ohne Alltagstrott, mit weniger Arbeit und mehr Freizeit. Auch die Business-Querdenker Anja Förster und Peter Kreuz haben dieses Dilemma erkannt  und eine Antwort darauf gesucht. Sie haben die Antwort gefunden und ein Buch darüber geschrieben: Hört auf zu arbeiten! Eine Anstiftung, das zu tun, was wirklich zählt.

In ihrem Buch fragen die Autoren ihre Leser: „Wann waren Sie das letzte Mal in Ihrem Element?“ oder „Wann hatten Sie das letzte Mal das Funkeln in den Augen, als Sie gearbeitet haben?“ Viele Arbeitnehmer müssen womöglich lange nachdenken, um sich daran zu erinnern – weil ihnen der Spaß an der Arbeit schon längst vergangen ist. Dabei ist der Grund häufig gar nicht, dass die Arbeit getan werden muss, sondern vielmehr, wie die Arbeit getan werden muss.

Förster und Kreuz ermuntern in ihrem Buch dazu, die eigene Arbeitssituation zu überdenken und so zu gestalten, wie sie den persönlichen Wünschen und Ansprüchen gerecht wird. Die Leser sollen aufhören zu arbeiten, sie sollen leben und anfangen, sich mit ihrer Arbeit zu identifizieren. Vor allem sollen Menschen arbeiten, um für sich und andere etwas zu schaffen.

Die beiden Autoren zeigen auf, dass Arbeit den Menschen mit Sinn erfüllt und ihm Freude macht – wenn er sie nur richtig angeht. Denn das Leben von Pippi Langstrumpf wäre in Wirklichkeit doch viel zu langweilig.

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