Arbeitsmarkt April 2013

8. Mai 2013

Trotz schwacher Konjunktur ist die Zahl der Erwerbstätigen gestiegen. Dennoch ging die Nachfrage nach Arbeitskräften zurück.

Der deutsche Arbeitsmarkt wird momentan als stabil empfunden. Im April ging die Arbeitslosigkeit in Deutschland um 78.000 auf 3.020.000 zurück. Das sind drei Prozent weniger als noch im März. Zurückführen ist der Rückgang auf die alljährliche Frühjahrsbelebung, die in diesem Jahr aus Witterungsgründen jedoch geringer ausfiel als üblich. Verglichen mit April 2012 waren 57.000 mehr Menschen arbeitslos.

Leistungen nach SGB III (Arbeitslosengeld) beziehungsweise SGB II (Arbeitslosengeld II) bezogen im April rund 5,3 Millionen erwerbsfähige Personen. Arbeitslosengeld bekamen insgesamt 961.000 Menschen, hier gab es ein Minus von 73.000 gegenüber März. Arbeitslosengeld II dagegen erhielten circa 4,45 Millionen Personen. Das bedeutet einen Rückgang um 14.000 im Vergleich zum Vormonat.

Obwohl Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung vergangenen Monat saisonbereinigt erneut gestiegen sind, verringerte sich der Bestand an gemeldeten Stellen. Die Zahl der Arbeitsstellen, die den Arbeitsagenturen gemeldet wurden, ging im April um 10.000 zurück. Gegenüber 2012 entsprach das einem Rückgang von zwölf Prozent.

Auch die Zahl der angebotenen und gemeldeten Berufsausbildungsstellen (bislang 420.000) fiel von Oktober 2012 bis April 2013 gegenüber dem entsprechenden Zeitraum zuvor geringer aus (minus 4.000).

Den ausführlichen Arbeitsmarktbericht April 2013 können Sie sich auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit herunterladen.

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