Randstad Ehrensache unterstützt Flüchtlinge

5. September 2016

Gemeinsam Integration mit Fußball fördern

Fußballspielen kennt weder Grenzen noch Sprachbarrieren. Für Flüchtlinge aus dem Camp in Rockolding bedeutet es vor allem Integration und Abwechslung im sonst eher tristen Alltag. Einfach mal Spaß haben und alles andere vergessen, das können sie jetzt dank Thomas Wibmer und dem Freizeit-Fußballverein „Sauwa Kicker“. „Wir laden zu den Trainings seit einiger Zeit Flüchtlinge aus dem nahegelegenen Camp ein, um ihnen eine Freizeitmöglichkeit mit sportlicher Betätigung zu bieten. Dabei wechseln wir die Gruppen regelmäßig durch, damit jeder, der interessiert ist, auch drankommt. Allerdings sind die Voraussetzungen noch nicht ideal, da die Flüchtlinge weder über passende Fußballbekleidung noch Schuhe verfügen“, erklärt Thomas Wibmer, der beim Personaldienstleister Randstad als Aviation Consultant in der Niederlassung Ingolstadt arbeitet. Er hat sich deshalb bei seinem Arbeitgeber um finanzielle Unterstützung für seine Fußballidee gebeten. Randstad fördert das Projekt im Rahmen der Initiative „Ehrensache“ und hilft so bei der Anschaffung der Basis-Ausrüstung für die Spieler und übernimmt die Startgebühren und die Verpflegung auf Turnieren.

Integration aktiv fördern

Am 23. Juli 2016 fand ein solches regionales Fußballspaßturnier mit 20 Mannschaften auf dem Sportplatz in Menning statt. Hier konnten die Flüchtlinge dank der Unterstützung durch Thomas Wibmer und die Sauwa Kickers teilnehmen. Ihre Mannschaft „Syria United“ lief in den neuen, leuchtendgrünen Trikots auf und war mit großem Eifer dabei - auch, wenn es am Ende nur zum vorletzten Platz reichte. „Es war für alle ein wirklich toller Tag mit vielen spannenden Matches und fairen Zweikämpfen. Fußball ist eine tolle Möglichkeit, um zu zeigen, dass Spaß am Spiel uns alle verbindet. Mir ist es wichtig, den Jungs in der Mannschaft neben dem Fußball auch den Start in Deutschland zu erleichtern. Integration darf man nicht nur erwarten, man kann diese auch aktiv fördern“, betont Thomas Wibmer. „Über die letzten Monate haben sich sogar richtige Freundschaften entwickelt. Wir alle hoffen, dass wir unser Engagement langfristig weiterführen können und freuen uns schon auf das nächste Jahr.“

Über die Initiative „Ehrensache“

Gesellschaftliches Engagement ist für Randstad fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie. Neben eigenen Projekten fördert der Personaldienstleister im Rahmen des 2010 ins Leben gerufenen Projekts „Ehrensache“ den ehrenamtlichen Einsatz seiner Mitarbeiter, die sich in der Freizeit für eine gute Sache stark machen. Nach Prüfung und Freigabe der geplanten Initiative durch den Ehrensache-Beirat erhalten diese von Randstad eine finanzielle Unterstützung oder werden auch mal für eine Aktion von ihrem Job freigestellt. Weitere Informationen zum gesellschaftlichen Engagement von Randstad und dem Projekt „Ehrensache“ gibt es hier.

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