„Warum sollten wir Sie einstellen?“ So punkten Sie mit der richtigen Antwort

14. Dezember 2016

Nur eine der vielen Stressfragen: „Warum sollten wir Sie einstellen?“. Wer souverän seinen Mehrwert für das Unternehmen hervorhebt, kann bleibenden Eindruck hinterlassen.

Sie ist eine der häufigsten Fragen in einem Bewerbungsgespräch: „Warum sollten wir gerade Sie einstellen?“. Personaler verwenden diese Frage nur allzu gern, lässt sie doch darauf schließen, welches Selbstbild der Bewerber hat und wie er sich von den anderen Kandidaten abhebt.

Wie bei allen so genannten Stressfragen, zählt eine gute Vorbereitung und im Gespräch vor allem die Ruhe zu bewahren. Das ist zwar leichter gesagt als getan, aber wer sich im Vorfeld Gedanken zu dieser Frage gemacht hat, fühlt sich sicherer und kann so ein wenig entspannter darauf reagieren.

Einen goldenen Weg zur Beantwortung dieser Frage gibt es nicht. Allerdings helfen einige Grundsätze, mit denen jeder Bewerber die für ihn beste Lösung finden kann. Denn eins steht fest: Die Antwort sollte auf den Bewerber und auf das Unternehmen maßgeschneidert sein. Eine Standardantwort aus einem Bewerbungsratgeber macht ganz sicher nicht den besten Eindruck.

Ein gut vorbereiteter Bewerber weiß zunächst was er kann, welche Qualifikationen er hat und für welche Aufgaben und Probleme er diese einsetzen kann. Jede Kompetenz sollte mit praktischen Beispielen untermauert werden. Jeder sollte sich fragen, welchen Mehrwert er für das Unternehmen bringen kann, denn die Stelle wurde ja nicht ohne Grund ausgeschrieben. Was ist derzeit für das Unternehmen wichtig und wo soll die Reise zukünftig hingehen? Schon die Stellenanzeige kann zwischen den Zeilen viel Aufschluss darüber geben, vor welchen Herausforderungen das Unternehmen derzeit steht. Eine maßgeschneiderte Antwort zeigt den Personalern, dass sich der Bewerber ausgiebig mit dem Unternehmen beschäftigt hat.

Der Bewerber sollte aber auch die gute Gelegenheit nutzen und hervorheben, was ihn an einer Anstellung in genau diesem Unternehmen überhaupt reizt. Denn letztlich entscheiden sowohl Personaler als auch Bewerber, ob sie zukünftig gemeinsame Wege gehen.

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