Arbeiten in Coworking-Spaces

16. Dezember 2016

In immer mehr deutschen Städten werden Coworking-Spaces eröffnet. Dahinter versteckt sich eine interessante Alternative zum klassischen Büro.

„Großraumbüros“, „Desk Sharing“ oder „Home Office“ – es gibt immer wieder Trends, die den Arbeitsalltag neu gestalten wollen. Ein weiterer sind sogenannte „CoWorking-Spaces“. Doch was ist das eigentlich und für wen lohnt es sich?

Das Prinzip des Coworking-Spaces kommt ursprünglich aus den USA und hat auch in Deutschland in den vergangenen Jahren immer mehr Anklang gefunden. Im Grunde genommen stellt ein Coworking-Space Bereiche und Räumlichkeiten zum Arbeiten zur Verfügung. Die Idee dahinter verfolgt aber weit mehr, als nur einen Schreibtisch und WLAN bereitzustellen. Die meisten Spaces sind so gestaltet, dass sie das Netzwerken zwischen den Arbeitenden und damit die Kollaboration erleichtern wollen. Gemeinsame Grillabende und andere Events unterstützen diesen Gedanken.

Rein praktisch gesehen, bietet das Coworking-Konzept vor allem Flexibilität. Während das Mieten eines üblichen Büros oftmals an ein längeres Mietverhältnis gebunden ist, kann der Mietvertrag eines Coworking-Arbeitsplatzes nach Bedarf eingerichtet werden. Abhängig vom Betreiber werden kurz-, mittel- oder auch langfristige Verträge angeboten. Bei solch einer bedarfsgerechten Gestaltung kann sich unter Umständen ein positiver Kosteneffekt einstellen.

Hinzu kommt, dass die meisten Räumlichkeiten sehr gut ausgestattet sind. Nicht nur Schreibtisch und WLAN gehören zum Paket, sondern oft auch weitere Dienstleistungen, wie Konferenzräume oder Telefon- und Postservices.

Aber natürlich haben Arbeitende in einem Coworking-Space mit ähnlichen Hürden zu kämpfen, wie in jedem Großraumbüro. Ständige Telefon- oder Teamgespräche können da schon mal zu einer nervlichen Belastung werden. Auch die Tatsache, dass sich die arbeitenden Mitstreiter stetig ändern, kann von dem Einzelnen eher negativ aufgenommen werden. Tipps, wie Sie auch im Großraumbüro effektiv arbeiten können, lesen Sie hier.

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