Geschäftliche E-Mails gehören zu den Top-Stressfaktoren im Beruf. Daher lieber zweimal Nachdenken, ob der Inhalt wirklich relevant für eine E-Mail ist oder man gar mit einer Kündigung rechnen muss.

Laut dem internationalen Karriereberater Michael Kerr (im Interview mit Business Insider), sollten bestimmte Themen nicht per Geschäfts E-Mail versendet werden.

Vertrauliche oder noch nicht veröffentlichte Inhalte
Scheint logisch, kommt aber häufiger vor, als angenommen. Auch wenn das Vertrauen hoch ist, haben vertrauliche und inoffizielle Informationen und Dokumente nichts in einer E-Mail verloren – denn diese lassen sich wie im Lauffeuer beabsichtigt oder unbeabsichtigt verbreiten. Gelangen die Daten auf irgendeinem Weg dennoch an die Öffentlichkeit, muss im schlimmsten Fall mit einer Kündigung gerechnet werden.

Kündigung oder Anmerkungen zur Arbeitsweise/-einstellung
Absolute No-Gos sind, laut Kerr, Themen, die eigentlich in ein Mitarbeitergespräch gehören. Kündigungen oder Kritik an der Arbeitsweise gehören seiner Meinung nicht in eine E-Mail. Das ist unfair gegenüber dem Mitarbeiter und wirkt noch negativer auf den Arbeitnehmer.

Vorsicht bei Witzen
Ein bisschen Spaß versüßt die Arbeitszeit. Dagegen gibt es keine Einwände. Dennoch sollte beim Versenden von lieb gemeinten Witzen Vorsicht geboten werden. Denn: Nicht jeder teilt den selben Humor oder freut sich über den dadurch verursachten Spam im E-Mail Postfach.

Weitere E-Mail No-Gos von Michael Kerr gibt es hier.