Zahl der Unternehmensgründungen in Deutschland auf Tiefstand

10. Mai 2017

Die Mehrheit der deutschen Arbeitnehmer möchte sich nicht selbstständig machen, so das Ergebnis des Randstad Arbeitsbarometers.

Blickt man auf die Zahl der Unternehmensgründungen in Europa, scheint eine regelrechte Aufbruchstimmung zu herrschen: Überall schießen neue kreative Ideen aus dem Boden. In einigen Ländern, vor allem in Südeuropa, ist das momentan Thema. Anders sieht die Lage in Deutschland aus: Die Zahl der Existenzgründungen ist 2016 auf einen historischen Tiefstand gesunken (Quelle: staatseigene Förderbank KfW). Gerade mal 15 Prozent der deutschen Arbeitnehmer würden gerne den Versuch in die eigene Selbstständigkeit wagen. Der Grund: Viele bevorzugen die Sicherheit einer Festanstellung. Das sind die Ergebnisse des aktuellen Randstad Arbeitsbarometers Q1/2017.

„Die positive Entwicklung der Lage auf dem Arbeitsmarkt wirkt sich negativ auf die Zahl der Unternehmensgründungen aus. Die Chance, einen festen Job im Angestelltenverhältnis zu finden, ist auf Grund von Fachkräfteengpässen und hoher Nachfrage seitens der Unternehmen momentan sehr gut“, so Petra Timm, Director Group Communication bei Randstad Deutschland.

Weitere Umfrageergebnisse des aktuellen Randstad Arbeitsbarometers finden Sie hier.

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