Brutto- Nettorechner Ausfüllhilfe

Was ist Bruttogehalt?

Tragen Sie den Bruttobetrag Ihres Einkommens in das erste Feld des Lohn- und Gehaltsrechners ein. Wählen Sie vorher aus, ob Sie Ihr Jahres-, Monats-, Wochen- oder Tages-Bruttoeinkommen eingeben möchten, um den entsprechenden Nettobetrag zu berechnen.

Warum ist das Geburtsjahr für das Nettogehalt relevant?

Lohnempfängern ab 64 Jahren wird ein zusätzlicher Altersentlastungsfreibetrag gewährt. Damit der Bruttorechner diese Besonderheit berücksichtigt, ist es wichtig, das Geburtsjahr anzugeben.

Was ist der Kinderfreibetrag?

Sie haben Kinder? Dann wählen Sie den entsprechenden Freibetrag aus. Sollten Sie diesen nicht auswendig wissen, finden Sie ihn auf Ihrer Lohnsteuerkarte.

Welche Steuerklasse habe ich?

In Deutschland bestimmt u.a. die Steuerklasse die Höhe der Lohnsteuer, des Solidaritätszuschlags und der Kirchensteuer. Es wird zwischen sechs Steuerklassen unterschieden. Wählen Sie im Nettolohnrechner die passende aus.

  • Steuerklasse I: Ledige, Geschiedene, Verwitwete sowie Verheiratete, deren Ehegatte beschränkt steuerpflichtig ist und / oder die dauernd getrennt leben 
  • Steuerklasse II: Alleinerziehende, Verwitwete mit mindestens einem Kind 
  • Steuerklasse III: Verheiratete, die nicht dauernd getrennt leben und nicht die Steuerklasse IV gewählt haben (dem berufstätigen Ehepartner wird die Steuerklasse V zugewiesen); Verwitwete während des Kalenderjahres, das auf den Tod des Ehepartners folgt 
  • Steuerklasse IV: Verheiratete, bei denen beide unbeschränkt einkommensteuerpflichtig sind und die nicht dauernd getrennt leben 
  • Steuerklasse V: Verheiratete, die beide beantragt haben, dass der eine in Steuerklasse V eingereiht wird und der andere in III
  • Steuerklasse VI: Arbeitnehmer, die eine Lohnsteuerkarte für ein zweites oder weiteres Dienstverhältnis benötigen
Zusatzbeitrag für Kinderlose

Kinderlose Arbeitnehmer ab 23 Jahren tragen mit einem Zusatzbeitrag von 0,25 % zur Pflegeversicherung bei.

Wie beeinflusst das Bundesland den Nettolohn?

Wählen Sie im Gehaltsrechner aus, in welchem Bundesland Sie arbeiten. Denn es gibt länderspezifische Regelungen im Bereich der Sozialversicherung: In den neuen Bundesländern sowie Ost-Berlin gelten andere Beitragsbemessungsgrenzen als in den übrigen Bundesländern. In Sachsen kommt noch ein höherer Arbeitnehmeranteil für die Pflegeversicherung hinzu.

Wie hoch ist die Kirchensteuer?

Zur Berechnung Ihres Nettoeinkommens ist ebenfalls entscheidend, ob Sie in der Kirche sind oder nicht. Deshalb ist es wichtig, dass Sie diese Angabe im Bruttolohnrechner machen. Auch hier gibt es Unterscheide innerhalb der Bundesländer: Die Kirchensteuer beträgt in Bayern und Baden-Württemberg 8% und in den restlichen Bundesländern 9%.

Wann ist man Rentenversicherungspflichtig?

Geben Sie im Lohn- und Gehaltsrechner an, ob Sie rentenversicherungspflichtig sind. Der Grund: Wenn Sie es sind, wird Ihr Einkommen nach der Allgemeinen Tabelle versteuert. Alle, die nicht rentenversicherungspflichtig sind, wie z.B. Gesellschafter-Geschäftsführer oder Beamte, werden nach der Besonderen Tabelle besteuert. Diese berücksichtigt eine geringere Vorsorgepauschale.

Wie wirkt sich die Krankenkasse auf das Gehalt aus?

Seit 2011 gibt es einen einheitlichen Krankenkassentarif, der von der Bundesregierung auf 14,6% festgelegt wurde.

Da es Ausnahmen gibt, ist es wichtig, dass Sie im Lohn- und Gehaltsrechner die korrekte Auswahl treffen. So beträgt der ermäßigte Satz 14%. Er gilt für Arbeitnehmer, die keinen Anspruch auf Krankengeld haben. Dazu gehören z.B. Vorruhestandsgeldbezieher und Arbeitnehmer, die eine Rente oder eine Pension beziehen.

Wenn Sie "privat versichert" auswählen, erscheinen weitere Eingabefelder im Netto-Rechner. Bitte füllen Sie diese aus.

Angabe weiterer Einkünfte

Einmalbezüge (z.B. Urlaubs- und Weihnachtsgeld), Bezüge aus mehrjähriger Tätigkeit (z.B. Abfindungen), Jahresfreibeträge (auf Lohnsteuerkarte ausgewiesen) sowie Hinzurechnungsbeträge (auf Lohnsteuerkarte ausgewiesen) müssen im Lohnrechner angegeben werden. Nur so ist sichergestellt, dass das Nettoeinkommen korrekt berechnet wird.

Nettoeinkommen berechnen

Einmalbezüge (z.B. Urlaubs- und Weihnachtsgeld), Bezüge aus mehrjähriger Tätigkeit (z.B. Abfindungen), Jahresfreibeträge (auf Lohnsteuerkarte ausgewiesen) sowie Hinzurechnungsbeträge (auf Lohnsteuerkarte ausgewiesen) müssen im Lohnrechner angegeben werden. Nur so ist sichergestellt, dass das Nettoeinkommen korrekt berechnet wird.

Mit dem Lohnrechner Ihr Nettogehalt berechnen

Der Nettolohnrechner ermittelt aus dem Betrag Ihres Bruttoeinkommens und Ihren Angaben das entsprechende Nettoeinkommen, das Ihnen als Arbeitnehmer zur freien Verfügung ausbezahlt wird.

Definition der wichtigsten Begriffe für den Lohnrechner:

Bruttoeinkommen 
Unter Bruttoeinkommen versteht man den Lohn- bzw. Gehaltsanspruch eines Arbeitnehmers ohne die gesetzlichen Abzüge (Beiträge zur Sozialversicherung, Solidaritätszuschlag, Lohnsteuer, Kirchensteuer).

Nettoeinkommen 
Als Nettoeinkommen wird der ausbezahlte Betrag eines Arbeitnehmers nach Abrechnung der gesetzlichen Abzüge bezeichnet.

Gehalt 
Das Gehalt wird monatlich an Beschäftigte ausbezahlt. Da es unabhängig von der Anzahl der Arbeitstage im Monat und von der tatsächlich erbrachten Leistung ist, hat es jeden Monat die gleiche Höhe. 

Lohn 
Der Lohn kann von der geleisteten Arbeit des Angestellten abhängen, z.B. von der erbrachten Leistung bei Akkordarbeit. Das heißt: Es ist möglich, dass der ausbezahlte Lohn monatlich variiert.  

Mit dem Nettorechner können Sie sowohl Ihren Nettolohn als auch Ihr Nettogehalt berechnen. Dabei berücksichtigt der Lohn- und Gehaltsrechner selbstverständlich alle aktuellen gesetzlichen Abzüge. Außerdem bezieht er weitere wichtige Angaben wie Kinderfreibeträge und Steuerklasse in die Netto-Lohnberechnung bzw. Gehaltsberechnung mit ein.