Wie Bischof Dionysius ins Hagenower Stadtwappen kam, obwohl die Stadt nie Bischofssitz war, weiß heute kaum jemand. Jedenfalls hat er dem mecklenburgischen Städtchen als Stadtpatron und Beschützer gute Dienste erwiesen. Anders als viele mittelalterliche Siedlungen hatte Hagenow keine Stadtmauer, sondern lediglich einen Heckenzaun. Und dennoch wurde die Stadt nicht überfallen, daher sind die Fachwerkbauten in der Ackerbürger-Altstadt, wo heutzutage viele Stadtbewohner Kaffee und Kuchen oder auch mal einen leckeren Döner genießen, bestens erhalten. Weiter außerhalb hält die gesellige Fachwerkstadt im Landschaftsschutzgebiet Bekow eindrucksvolle Natur mit einem hohen Freizeit- und Erholungswert bereit. In der Nähe des lauschigen Waldareals befindet sich zudem ein Übungsplatz der Bundeswehr, der die wirtschaftliche Struktur des Industriestandorts sowie den lokalen Arbeitsmarkt prägt. Daneben bieten die Lebensmittelindustrie, das Gesundheitswesen oder die Energiewirtschaft in Hagenow Jobs mit spannenden Karriereperspektiven.
Als Teil der Metropolregion Hamburg und ehemalige Kreisstadt blickt der Wirtschaftsstandort Hagenow auf eine erfolgreiche Geschichte zurück. Einst dominierte hier die Industrie, seit der Wende spielt der Dienstleistungssektor eine wichtige Rolle. Insbesondere im Bereich des produzierenden Gewerbes bieten viele traditionell ortsansässige Unternehmen in Hagenow Arbeitsplätze für ungelernte Kräfte sowie Fachpersonal. Die mecklenburgische Stadt gilt als klassische Einpendlerstadt.
Wer hier lebt und arbeitet, profitiert nicht bloß von der hervorragenden Verkehrslage und dem interessanten lokalen Arbeitsmarkt, sondern darüber hinaus vom Bildungsangebot in der Region. Berufsspezifische Kurse und Weiterbildungen kann man etwa an der städtischen Volkshochschule, an der Fortbildungsakademie der Wirtschaft oder an der Deutschen Angestellten-Akademie direkt vor Ort absolvieren.
Neben der Bundeswehr sind der Handel und die Lebensmittelindustrie am Standort stark vertreten. Viele Menschen arbeiten in Hagenow im Gesundheitswesen, insbesondere am Westmecklenburg Klinikum Helene von Bülow. Der Tourismus und das Handwerk sind ebenfalls von Bedeutung. Zu weiteren Top-Branchen zählen:
Hagenow liegt an der A 24 Richtung Hamburg und an der B 321, die nach Schwerin führt. In die Landeshauptstadt gelangt man dank erstklassiger Anbindung an den Schienenverkehr noch schneller als mit dem Auto. Ebenso ist beispielsweise Lüneburg mit der Bahn bequem erreichbar. Rund um die mecklenburgische Stadt sind mehrere Buslinien unterwegs. Viele Arbeitsplätze in Hagenow lassen sich außerdem gut mit dem Fahrrad erreichen.
Vollzeit- und Teilzeit-Jobs in Hagenow sind oftmals erfüllend, aber durchaus fordernd. Glücklicherweise kommen Erholung und Unterhaltung in der gemütlichen Stadt an der Schmaar nicht zu kurz. Das Freibad Bekow bietet ein naturnahes Badevergnügen mitten im Grünen. Obendrein beeindruckt das Landschaftsschutzgebiet mit zahlreichen aufregenden Wanderwegen. Im charmanten Stadtzentrum finden von Januar bis Dezember immer wieder Veranstaltungen statt wie das Altstadtfest, der Weihnachtsmarkt oder das Heidefest. Viele Freizeit- und Sportvereine sorgen für eine abwechslungsreiche, arbeitsfreie Zeit.
Vollzeit-Jobs in Hagenow mögen im Vergleich zu anderen Städten weniger lukrativ erscheinen. Allerdings sollte man keineswegs außer Acht lassen, dass die Lebenshaltungskosten hier sehr niedrig sind. Möchten Sie wissen, wie viel man in Hagenow in einem bestimmten Beruf durchschnittlich verdient? Mit unserem Gehaltsvergleich finden Sie es heraus.
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