Direkt am längsten Fluss Mecklenburg-Vorpommerns, nämlich an der schönen Elde, liegt das sagenumwobene Parchim. In der Kreisstadt, die in der Region umgangssprachlich auch als „Pütt“ bekannt ist, soll einst der legendäre Räuber Vieting sein Unwesen getrieben haben. Ob die im ganzen Land bekannte und gefürchtete Sagengestalt tatsächlich hier gemordet hat, ist den Einwohnern des Städtchens unweit der Mecklenburgischen Seenplatte vermutlich egal. Ihr Wohnort zeichnet sich inzwischen vielmehr durch eine grenzenlose Idylle und heimelige Wohlfühlatmosphäre aus. Die entzückenden Backsteinhäuser und bestens erhaltenen Fachwerkbauten kommen, ebenso wie die kleinen Inseln im Zentrum der Stadt, bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen gut an. Abgesehen vom Gastgewerbe sind die Industrie sowie zahlreiche Betriebe des Dienstleistungssektors von großer Bedeutung für die städtische Wirtschaft. So hält Parchim Jobs in diversen Branchen, vom Handel über die Logistik bis hin zur Textilindustrie bereit.
Der Wirtschaftsstandort profitiert von seiner guten Verkehrslage und einer exzellent ausgebauten städtischen Infrastruktur. Die vornehmlich mittelständisch geprägte lokale Unternehmenslandschaft ist traditionell gewachsen und breit aufgestellt. Darüber hinaus ist die Kreisstadt Sitz mehrerer öffentlicher Einrichtungen, die krisenfeste Arbeitsplätze für Arbeitnehmer aller Qualifikationsniveaus bieten. Die meisten Beschäftigten arbeiten in Parchim im Dienstleistungssektor, die Industrie hält ebenfalls unterschiedliche attraktive Job-Optionen bereit.
Wer auf Karriere aus ist, kann vor Ort eine Fort- oder Weiterbildung absolvieren. Entsprechende Angebote finden sich beispielsweise am Regionalen Beruflichen Bildungszentrum LUP oder am Bildungswerk Parchim. Die Kreisvolkshochschule Ludwigslust-Parchim bietet obendrein Sprach- und EDV-Kurse sowie einige berufsspezifische Fortbildungen an.
Die meisten Arbeitsplätze in Parchim bietet ein führendes Unternehmen aus dem Bereich Hydraulik. Der Handel und der Tourismus sind weitere Schlüsselbranchen. Ferner spielen die Medizintechnik und die Logistik eine wichtige Rolle. Zu weiteren Top-Branchen zählen:
Die Kreisstadt liegt verkehrsgünstig an den Bundesstraßen B 191 und B 321. Nur eine knappe Viertelstunde von Parchim entfernt befindet sich die nächste Anschlussstelle an die Bundesautobahn A 24. Aus Städten wie Schwerin, Pritzwalk oder Wismar lässt sich das Städtchen gut mit dem Auto erreichen. In der Region sind einige Buslinien unterwegs und am städtischen Bahnhof halten mehrere Regionalbahn-Linien. Fahrradfahrer finden vor Ort beste Bedingungen vor.
Insbesondere in der wärmeren Jahreshälfte verschlägt es viele Stadtbewohner an den herrlichen Wockersee. Dort kann man hervorragend spazieren gehen, segeln, angeln, Sport treiben oder im Naturbad entspannen. Das Landschaftsschutzgebiet Schalentiner See eignet sich hingegen vor allem für ausgedehnte Wanderungen durch die schöne Natur. In der Stadthalle Parchim finden regelmäßig spannende Kulturevents statt, für jeden Geschmack ist etwas Passendes dabei. Bei einer kleinen Bootstour entlang der Elde kann man das charmante Städtchen noch einmal aus einem ganz anderen Blickwinkel kennenlernen.
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