Die rheinland-pfälzische Nachbarstadt der Tech-Hochburg Karlsruhe hat es in sich! Denn am linken Ufer des Rheins und direkt an der deutsch-französischen Grenze befindet sich mit Wörth ein Städtchen, das mit landschaftlichen Reizen ebenso wie mit seiner Geschichte beeindruckt. Noch vor einigen Jahrzehnten war die heutige Stadt eine vergleichsweise kleine Gemeinde. Nachdem sich ein namhafter Automobilkonzern in der einst beschaulichen Ortschaft niedergelassen hatte, entwickelte sie sich zu einem bedeutenden Wirtschaftsstandort. Mit dem wirtschaftlichen Wachstum wurde auch die lokale Infrastruktur kontinuierlich ausgebaut. Heute ist die Stadt Heimat für Menschen aus ganz Deutschland und aus dem Ausland. Diese vielseitige Mischung verschiedener Kulturen tut dem naturnahen Städtchen gut und verleiht ihm trotz seiner bescheidenen Größe ein gewisses kosmopolitisches Flair. Ähnlich divers präsentiert sich auch die Unternehmenslandschaft. So finden Arbeitssuchende in Wörth am Rhein Jobs bei international tätigen Konzernen, aber ebenfalls bei mittelständischen Traditionsbetrieben.
Die gute Verkehrslage an der Grenze zu Frankreich und in direkter Nachbarschaft zu Karlsruhe macht Wörth am Rhein für Unternehmer, Investoren und Arbeitnehmer attraktiv. Zahlreiche Konzerne haben vor Ort einen Sitz, darüber hinaus ist der Mittelstand stark vertreten. Nach der Stilllegung der Wörther Raffinerie ließen sich auf deren Areal unterschiedlichste Betriebe nieder, die heute für eine große Branchenvielfalt und eine der niedrigsten Arbeitslosenquoten in Rheinland-Pfalz sorgen.
Wer die Karriere mittels Fortbildung vorantreiben möchte, hat viele Optionen. Das renommierte Karlsruher Institut für Technologie ist ganz in der Nähe. Am BildungsZentrum Gesundheit & Soziales im CJD Rhein-Pfalz oder an der städtischen Volkshochschule kann man berufsspezifische Weiterbildungen absolvieren.
Von großer Bedeutung sind die Automobilindustrie, der Maschinenbau und die Papierindustrie. Viele Menschen arbeiten in Wörth am Rhein in der Getränkeindustrie, im Einzelhandel oder in der Metallverarbeitung. Zu weiteren Top-Branchen zählen:
In Wörth kreuzen einander die Autobahn A 65 sowie die Bundesstraßen B 9 und B 10. Neben Karlsruhe lassen sich Städte wie Speyer, Mannheim, Bruchsal oder Waghäusel erreichen. Die Linie S5 der Karlsruher Stadtbahn führt durchs Ortsgebiet. Der städtische Bahnhof ist gut ans regionale Schienennetz angebunden. Mehrere Buslinien ergänzen das Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln. Einige Arbeitsplätze in Wörth am Rhein sind zudem über Radwege erreichbar.
Der Bienwald bedeckt große Teile des Stadtgebiets und hält viele interessante Ausflugsziele bereit. In der Region liegen obendrein zahlreiche Badeseen. Besonders schön ist hierbei der Rathjens Baggersee Wörth. Wer lieber mal einen naturbelassenen Aquapark besuchen möchte, hat im französischen Lauterbourg, wenige Autominuten von hier entfernt, die Gelegenheit dazu. Für ausgiebige Spaziergänge eignet sich das Areal rund um Maximiliansau. Das benachbarte Kandel kann mit einem aufregenden Kletterpark aufwarten.
Die Gehälter in Wörth am Rhein bewegen sich je nach Branche und Beruf auf einem attraktiven regionalen Niveau. Gleichzeitig sind die Lebenshaltungs- und Wohnkosten vergleichsweise höher, bewegen sich insgesamt jedoch auf einem moderaten Niveau.
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