„Rettet das Huhn“ gibt ausgedienten Legehennen ein neues Zuhause

4. Dezember 2018

Randstad Initiative: Helfen ist „Ehrensache“

Rettet das Huhn

Krefeld, Dezember 2018 – In Deutschland leben Millionen von Hühnern in für die Tiere unzumutbaren Zuständen, damit Menschen ihren Speiseplan mit billigen Eiern „bereichern“ können. 10 oder 15 Cent für ein Ei, das ein Huhn legen musste, das niemals in seinem Leben das Tageslicht, die Sonne, Gras oder Erde kennenlernen durfte, denn das Leben einer typischen Legehenne ist in der Regel nicht länger als zwei Jahre. Sobald eine erste biologische Legepause ansteht, ist es für einen Großbetrieb rentabler, sie zu schlachten, anstatt sie weiter zu versorgen. In Deutschland werden deshalb jährlich 45 Millionen Hennen geschlachtet.

Dass es auch anders geht, beweist der Verein „Rettet das Huhn“, der ausgedienten Legehennen ein neues Zuhause gibt. In sogenannten „Ausstallungen“ übernimmt der Verein Hennen von kooperierenden Legebetrieben und vermittelt sie mit Tierschutzvertrag an neue, private Besitzer. Um diese Aktionen zu koordinieren und materiell zu stemmen, ist der Verein auf Spenden angewiesen. Helle Perke Nordhausen, Account Specialist bei Randstad Inhouse Services, hat selbst schon mehrfach Hühner aus den Rettungen des Vereins „Rettet das Huhn“ aufgenommen und hat sich bei ihrem Arbeitgeber für finanzielle Unterstützung eingesetzt.

Der Personaldienstleister unterstützte im Rahmen der Randstad Initiative Ehrensache mit einer Spende und half so mit bei der Rettung von 820 Hennen im September. 160 neue Besitzer - alles tierliebe Menschen, die den Tieren ein glückliches Hühnerleben schenken möchten - holten die Hennen an mehreren Übergabeorten ab und brachten sie in ihr neues Zuhause. Auch Helle Perke Nordhausen war wieder dabei, gab Rettet-das-Huhn-Neulingen gern Tipps und berichtete über ihre Erfahrungen mit den geretteten Tieren.

Eine Legehenne aus der Massentierhaltung aufzunehmen ist nämlich keine leichte Aufgabe. „Die Hühner müssen erst noch richtiges Sozialverhalten lernen und brauchen viel Aufmerksamkeit. Das ist eine Menge Arbeit, aber es lohnt sich, wenn man die Entwicklung von einem eingeschüchterten, abgemagerten und gequälten Tier zu einer lebensfrohen, selbstbewussten Henne beobachten darf“, berichtet Helle Perke Nordhausen. Auch über eine große, aktive facebookgruppe wird der Austausch zwischen neuen und erfahrenen „Rettet das Huhn“-Unterstützern gefördert und natürlich stehen die Ansprechpartner des Vereins bei allen Fragen rund ums Huhn mit Rat und Tat zur Seite.

Dank eingehender Spenden konnten die Kosten für die Arbeit bisher immer gedeckt werden. Im Laufe der letzten zwölf Monate allerdings sind insbesondere die Kosten für die Tierarztbehandlungen immens gestiegen, sodass der Verein auf weitere finanzielle Hilfe angewiesen ist, um die Kosten stemmen zu können.

Der Verein rettet durch seine Arbeit jährlich rund 10.000 Hennen das Leben und leistet Aufklärungsarbeit über die Legehennenindustrie. Tierliebe Menschen, die Hühner bei sich aufnehmen möchten, werden rund ums Jahr gesucht. Weitere Informationen gibt es auf der Aktionshomepage.

Über die Initiative „Ehrensache“

Gesellschaftliches Engagement ist für Randstad fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie. Neben eigenen Projekten fördert der Personaldienstleister im Rahmen des 2010 ins Leben gerufenen Projekts „Ehrensache“ den ehrenamtlichen Einsatz seiner Mitarbeiter, die sich in der Freizeit für eine gute Sache stark machen. Nach Prüfung und Freigabe der geplanten Initiative durch den Ehrensache-Beirat erhalten diese von Randstad eine finanzielle Unterstützung oder werden auch mal für eine Aktion von ihrem Job freigestellt. Weitere Informationen zum gesellschaftlichen Engagement von Randstad und dem Projekt „Ehrensache“ gibt es im Internet unter www.randstad.de/csr.