Digitalisierung: Bereitschaft für Weiterbildung ist groß

1. Februar 2018

Mit der Digitalisierung ändern sich Tätigkeitsprofile von Berufen einschneidend. Viele Aufgaben, die heute manuell ausgeführt werden, werden zunehmend automatisiert. Doch die Veränderungen machen den Arbeitnehmern in Deutschland keine Angst. Sie sind offen für neue Technologien. 41% der Befragten wären bereit umzulernen und sich weiterzubilden, wenn sie damit ihren Job sichern und danach das gleiche oder mehr verdienen würden, so das Ergebnis der aktuellen Studie Randstad Employer Brand Research.

Diese Einstellung ist bei Frauen (42%) und Männer (40%) gleichermaßen ausgeprägt. Nur 10% der Befragten würden lieber das Unternehmen wechseln, als sich zu qualifizieren. „Diese Chance sollten Unternehmen erkennen und entsprechende Angebote bereitstellen. Dafür müssen sie eine neue, agile Lernkultur etablieren und dabei auch die Eigenverantwortung bei diesem Thema stärken. Schnelles Lernen ist ein zunehmend erfolgskritischer Faktor, es trägt zur Beschäftigungsfähigkeit von Mitarbeitern bei und es stärkt die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen”, so Andreas Bolder, Director Group Human Resources bei Randstad Deutschland.

Insgesamt sehen Arbeitnehmer in Deutschland der zunehmenden Digitalisierung positiv entgegen. Nur 13% haben Sorge, dass ihr Job dadurch wegfallen könnte. 28% glauben, dass der technologische Fortschritt ihren Job sogar einfacher und besser machen wird.

Den Länderreport der Studie können Sie hier herunterladen.

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