Flexibilisierung im Personaleinsatz

20. Dezember 2016

Der in Zusammenarbeit von Randstad und dem ifo-Institut entwickelte Randstad-ifo-flexindex zeigt die langfristige Bedeutung und Funktion von Flexibilisierung im Personaleinsatz. Im Rahmen der jeweiligen Sonderfrage des flexindex werden zusätzlich aktuelle Personalthemen aufgegriffen. Im 2. Quartal 2016 dreht sich die Sonderfrage um das Thema „Home-Office“.

39 % der Unternehmen ermöglichen ihren Mitarbeitern das Arbeiten von zu Hause aus, so die aktuellen Ergebnisse des Randstad-ifo-flexindex. Damit ist der Anteil der Firmen, die Home-Office anbieten, gestiegen. Dies hat der Vergleich mit den Ergebnissen aus 2012 (30 %) und 2013 (33 %) ergeben. Dabei spielt Home-Office in größeren Unternehmen eine deutlich größere Rolle als in kleineren.

Die Mehrheit der Unternehmen hat mit dem flexiblen Modell gute Erfahrungen gemacht. Fast jedes zweite gab an, in den letzten Jahren das Angebot von Home-Office-Plätzen ausgebaut zu haben. Auch hier zeigen die Ergebnisse, dass Firmen mit mehr als 500 Mitarbeitern das Thema stärker vorantreiben als kleinere.

Das heißt aber nicht, dass die Präsenztage für die Mitarbeiter im Unternehmen ganz verschwinden. Die meisten Firmen (72 %) bestehen darauf, dass der Arbeitnehmer den Großteil seiner Arbeit vor Ort erledigt. Die Kommen­tare der Befragten bestätigten, dass die Anwesenheit der Mitarbeiter nach wie vor von hoher Bedeutung ist.

investor relations