Heiߟer Draht zum Sparringspartner

24. Oktober 2011

Susanne Winkelmann ist Geschäftsführerin der your coach 24-7 GmbH. Das Unternehmen hat sich darauf spezialisiert, Ratsuchenden in Sachen Beruf und Karriere telefonisches Coaching mit minutengenauer Abrechnung anzubieten. Insbesondere die unmittelbare Verfügbarkeit steht dabei im Mittelpunkt des Servicegedankens. Ein Vorteil, wenn zum Beispiel bei einem Kritikgespräche guter und schneller Rat gefragt ist, so die Diplom-Psychologin und Unternehmerin im Interview.

Kritikgespräche – eine höchst sensible, sehr individuelle Angelegenheit. Wie hilft in diesem Fall ein Coach?

Susanne Winkelmann: Gerade, weil es stets einen konkreten Fall gibt, kann hier ein Coach besonders gut ansetzen. Er wird zum Partner in der unmittelbaren Vorbereitung, steht mit seiner Erfahrung zur Seite, bringt den externen, neutralen Blick ein. Oft steht der „Kritiker“ in dieser Situation allein. Er möchte meist auch keine Kollegen um Rat fragen, um sich keine Blöße zu geben, keine Schwäche zu zeigen. Kritikgespräche im Alleingang, oft aus dem Bauch heraus, führen aber auch nicht zum Ziel. Der Coach ist hier der ideale Sparringspartner. Schon weil er frei ist von Sympathie und Antipathie. Oder weil er eine praxiserprobte Empfehlung ausspricht, welche Dosis, welche Nuance von Kritik angebracht ist.

Warum ist ein Dienstleister wie Coach 24-7 mit seinem Telefonservice für Fälle wie ein Kritikgespräch besonders geeignet?

Susanne Winkelmann: Kritikgespräche soll man nicht auf die lange Bank schieben. Je näher sie am Anlass liegen, umso ergiebiger sind sie für alle Beteiligten. Nicht ausgesprochene Kritik sammelt sich an, führt zu Störungen in der Kommunikation. Es entsteht ein negativer Saldo für die Produktivität im Betrieb. Unsere Coaches – derzeit haben die Ratsuchenden die Wahl zwischen 15 von ihnen mit eigener Führungserfahrung – sind unmittelbar verfügbar, spätestens innerhalb von 48 Stunden ist ein Termin vereinbart. Zudem sind die Kosten klar kalkulierbar: Wer mit einem Gutschein-Code bezahlt, dem werden nur die beanspruchten Minuten berechnet.

Können auch Kritisierte diesen Service in Anspruch nehmen?

Susanne Winkelmann: Selbstverständlich. Wir sind da in jede Richtung offen. Es ist ja auch die Überlegung wert, ob der Vorgesetzte dem kritisierten Mitarbeiter eine bestimmte Anzahl Coaching-Minuten „spendiert“, um das erkannte Problem aus dem Weg zu räumen. Ein solcher Account ist ja quer durch die Bandbreite unseres Beratungsangebots nutzbar. Solch ein Geschenk wäre nicht nur eine Geste des Vertrauens, sondern auch eine zielgerichtete Investition in eine bessere gemeinsame Zukunft.

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