News und Wissenswertes

24. Oktober 2011

Kapital braucht Kompetenz. Was bei Geld selbstverständlich ist, lohnt sich bei Mitarbeitern doppelt. Der randstadkorrespondent weist Wege zu nützlichen Projekten, Dienstleistungen und wissenschaftlichen Erkenntnissen aus der Welt der „Human Ressources“.

Guter Kontakt zu Kollegen hält gesund

Die Universität in Tel Aviv begleitete zwanzig Jahre lang eine Gruppe von 820 Angestellten zwischen 25 und 65 Jahren, um zu untersuchen, wie sich der Kontakt zu Vorgesetzten und Kollegen auf die Gesundheit auswirkt.

Die Teilnehmer kamen aus unterschiedlichen beruflichen Bereichen und arbeiteten durchschnittlich 8,8 Stunden pro Tag. Während des Studienzeitraums wurden sie regelmäßig ärztlich untersucht. Die Personen, die ihr Arbeitsumfeld – und dabei besonders das Verhältnis zu ihren Kollegen – als negativ empfanden, hatten ein 140 Prozent größeres Sterberisiko gegenüber denen, die sich im Kollegenkreis wohlfühlten.

Mehr Informationen zur Studie finden Sie hier.

Mitarbeiter stellen IT-Sicherheitsrisiko dar

Das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen IDC hat für eine Studie 202 deutsche Unternehmen bezüglich der Sicherheit ihrer IT gegen Angriffe von außen befragt. Besonders Social Media, Mobility und Cloud Computing spielten für die Befragung eine große Rolle.

50 Prozent der Unternehmen waren der Meinung, dass ihre Mitarbeiter die größte Sicherheitslücke im IT-Bereich darstellen und die Möglichkeit von Attacken begünstigen. Die Smartphones belegten mit 31 Prozent Platz zwei auf der Liste, gefolgt von Laptops (21 Prozent) und PC-Arbeitsplätzen (20 Prozent).

Die Zusammenfassung der Studienergebnisse von IDC kann hier angefordert werden.

Volkswagen, Siemens und Daimler bei den Deutschen vorne

Eine von der Stuttgarter Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young im Juli 2011 veröffentlichte Verbraucherbefragung machte es deutlich: Die Deutschen erwarten von den Unternehmen hierzulande insbesondere, dass sie Arbeitsplätze schaffen (73 Prozent), dass sie nachhaltig wirtschaften (68 Prozent) und innovativ sind (57 Prozent). Doch auch ethisches Handeln und soziales Engagement war den 1.000 telefonisch befragten Studienteilnehmern wichtig.

Allerdings gehen die Erwartungen der Bevölkerung und die Realität nicht in allen Aspekten konform: So werden die Unternehmen für ihren Beitrag zur Beschäftigungsentwicklung, ihre Innovationskraft und den Globalisierungsgrad zwar hoch geschätzt, doch in den Bereichen ethisches Handeln, soziales Engagement, Umweltschutz und Nachhaltigkeit oder auch Korruptionsbekämpfung wünschten sich die Deutschen mehr Einsatz.

Unterm Strich schnitten die Firmen Volkswagen, Siemens und Daimler am Besten ab und zählen insgesamt zu Deutschlands vorbildlichsten Unternehmen – obwohl sie nicht in allen, von den Verbrauchern als wichtig eingestuften, Aspekten auch als gut bewertet wurden.

Die Ergebnisse der Verbraucherumfrage „Deutschlands Top-Unternehmen 2011: Erwartungen und Wirklichkeit“ gibt es hier zum Download.

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