Work-Life-Balance ist out, Work-Life-Blending ist in

29. Juni 2018

Ist die viel diskutierte „Work-Life-Balance“ als Konzept gescheitert? Beruf und Privates komplett zu trennen ist heute kaum noch möglich. Wie kann der Arbeitsschutz gewährleistet werden? Wir vermeiden wir physische und psychische Gefahren für die Gesundheit?

Noch vor ein paar Jahren war der Begriff Work-Life-Balance in aller Munde. Aber aktuelle Studien zeigen: Die strikte Trennung von Privatleben und Berufsleben funktioniert nicht. Es braucht daher einen neuen Begriff für das Verhältnis zwischen Arbeit und Freizeit, erklärt Klaus Depner, Manager Health & Human Safety bei Randstad Deutschland: „Unter Work-Life-Blending versteht man die Vermischung von beruflichen und privaten Belangen. Diese Vermischung ist für viele Arbeitnehmer bereits Realität.“ Wenn diese Entwicklung nicht aufgehalten werden kann, muss sie zumindest sozialverträglich gestaltet werden.

Sowohl für Arbeitgeber und Politik als auch für Arbeitnehmer ergeben sich daraus neue Herausforderungen. Der Arbeitsschutz darf unter der neuen Flexibilität am Arbeitsplatz nicht leiden, fordert Depner: „Wenn der Arbeitsschutz auch weiterhin den Einzelnen wirklich schützen will, muss er auch auf die Bedürfnisse des Einzelnen eingehen.“

Der Artikel von Klaus Depner ist in voller Länge im Thesenpapier “Wie wir in Zukunft arbeiten” erschienen. Den Beitrag finden Sie unter „These 9 – Work & Life: Arbeitszeit ist Lebenszeit“. Hier geht’s zum kostenfreien PDF-Download

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Über den Autor

Klaus Depner kümmert sich als Manager Health & Human Safety seit Anfang 2015 beim Personaldienstleister Randstad Deutschland um die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter. Er ist seit 19 Jahren bei Randstad beschäftigt.

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