Work & Life: Muss mein Job einen Sinn haben?

29. Juni 2018

Arbeit macht nur etwa 10% unserer gesamten Lebenszeit aus. Und doch nimmt sie für viele mehr Raum ein als das Privatleben. Muss jeder Job einen Sinn haben? Und welcher soll das sein?

Arbeit ist ein Teil des Lebens. Doch dieser Teil ist kleiner als gedacht: 24 Lebensjahre verbringt der Mensch mit Schlafen, zwölf Jahre mit Fernsehen und zwölf Jahre im Gespräch mit anderen Menschen. Mit Arbeiten verbringt er gerade einmal acht Lebensjahre. Dennoch reden alle nur vom Sinn der Arbeit, so der Bestsellerautor Volker Kitz: „Eine ganze Generation von Berufseinsteigern läuft dem Sinn ihres Tuns hinterher. Diese Sichtweise entwertet nicht nur wichtige Alltagstätigkeiten, sie bringt auch unnötiges Leid über die Beschäftigten und senkt die Produktivität.“

Arbeit hat nicht die Aufgabe, den Arbeitnehmer zur Erfüllung zu führen, erklärt Kitz überspitzt: „Wir betreiben Feuerwehren, um Brände zu löschen, nicht, um die Kindheitsträume der Feuerwehrleute zu erfüllen.“ Daher fordert er, die Arbeit als das zu begreifen, was sie ist – als einen wichtigen, aber nicht den einzigen Teil des eigenen Lebens.

Der Artikel von Volker Kitz ist in voller Länge im Whitepaper “Wie wir in Zukunft arbeiten” erschienen. Den Beitrag finden Sie unter „These 9 – Work & Life: Arbeitszeit ist Lebenszeit“. Hier geht’s zum kostenfreien PDF-Download.

Gewinnen Sie einen Überblick über die weiteren Kurzartikel aus dem Whitepaper. 

Über den Autor

Volker Kitz ist Bestsellerautor, promovierter Jurist und international gefragter Redner. Mit seinen Büchern, Veranstaltungen und Fernsehauftritten begeistert er ein Millionenpublikum. In einer einzigartigen Mischung aus Tiefgründigkeit und Unterhaltung verabreicht er originelle Denkanstöße über Psychologie, Recht, Arbeitswelt. Sein Buch “Feierabend! Warum man für seinen Job nicht brennen muss“ machte in der Presse Furore und stand in den Top 10 der SPIEGEL-Bestsellerliste.

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