Die Deutschen und die Mittagspause

Viele Berufstätige machen ihre Pausen direkt am Schreibtisch.

Essen hält Leib und Seele zusammen, sagt ein Sprichwort. Da ist etwas Wahres dran. Vor allem gesunde und ausgewogene Ernährung ist wichtig, um leistungsfähig und fit zu bleiben. Gegessen werden sollte im besten Falle in Ruhe und in netter Gesellschaft – auch in der Mittagspause.

Eine Umfrage des Stellenportals Jobscout24 Anfang des Jahres zeigt, wie unterschiedlich Angestellte ihre Mittagspause handhaben und welch unterschiedliche Stellenwerte diese wichtige Erholungsphase bei Arbeitnehmern hat.

Ein Drittel der Deutschen gab an, schnell am Schreibtisch eine Kleinigkeit zu essen. 27 Prozent nutzten die Kantine, um eine warme Mahlzeit zu sich zu nehmen, den Arbeitsplatz für eine Weile zu verlassen und sich mit Kollegen auszutauschen; 15,5 Prozent tauschten die Kantine gegen ein Restaurant. Immerhin 13,65 Prozent brachten sich von zu Hause etwas Gekochtes mit, das sie in der Büroküche aufwärmten. Doch für trotz allem noch 10 Prozent der Befragten diente die Mittagspause nicht zwangsläufig zur Nahrungsaufnahme, sondern für die Erledigung schneller Einkäufe oder Ähnlichem.

Nicht jede Firma bietet eine Kantine an oder befindet sich in infrastrukturell optimaler Lage, dass die Mitarbeiter ohne viel Aufwand ein warmes Essen zu sich nehmen können. Oftmals ist der Sitz mitten in einem Industriegebiet, in dem nicht viel geboten wird. Dann sind die Angestellten gezwungen, sich von zu Hause etwas mitzubringen, ob nun in Form von belegten Broten oder tatsächlich Vorgekochtem.

Eine Alternative ist die Gründung einer Büro-Kochgemeinschaft: Jeden Tag kocht jemand anderes und gegessen wird gemeinsam. So hat man etwas Warmes im Magen, bekommt zwischendurch den Kopf frei und arbeitet hinterher wieder erheblich konzentrierter.