Südwestmetall-Chef: Zeitarbeitnehmer sind unverzichtbar

20. August 2010

„Zeitarbeit stellt den Unternehmen das nötige Personal zur Verfügung, um sofort am Aufschwung teilnehmen zu können“, sagt der Vorsitzende von Südwestmetall und Gesamtmetall-Vizepräsident, Rainer Dulger, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa.

Im Verband der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg ist man sich einig: Zeitarbeit ergänzt Stammbelegschaften und hilft, rasch auf veränderte Auftragslagen reagieren zu können. Was aus verschiedenen Regionen des Verbandes seit langem zu hören war, hat Südwestmetall-Chef Rainer Dulger jetzt ausführlich dargelegt.

In der Erholungsphase nach der Krise verhielten sich viele Unternehmen noch vorsichtig. Daher sei Zeitarbeit zusammen mit flexiblen Arbeitszeiten bei der Stammbelegschaft eine Möglichkeit, Konjunkturschwankungen auszugleichen. Keine Stammkraft verliere ihren Job wegen Zeitarbeit, die Erfahrung habe gezeigt, dass mit dem Anstieg der Zeitarbeit auch der Ausbau der Stammbelegschaften komme, so Dulger.

Ein klares Statement gibt der Verbands-Chef zur Frage ab, warum Unternehmen so gerne Zeitarbeitnehmer einstellen: „Weil sie unverzichtbar sind.“ Kein anderes Instrument als Zeitarbeit könne so effizient den Ausgleich zwischen den Personalbedarfen der verschiedenen Branchen organisieren.

Das vollständige Interview mit Rainer Dulger finden Sie auf der Südwestmetall-Website

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