Nur 6,4 Prozent der deutschen Arbeitnehmer fühlen sich am Arbeitsplatz kreativ – das ergab eine Studie des Stuttgarter Beratungsunternehmens IQudo®.

Innovationen, neue Produktideen oder Lösungsmöglichkeiten kommen nicht von ungefähr. Sie entstehen meist dann, wenn man gar nicht damit rechnet und oft auch auf Umwegen. Sie benötigen Kreativität – die wiederum braucht Muse und Zeit. Zwei Faktoren, die in den meisten Unternehmen selten zu finden sind. Dabei werden kreative Mitarbeiter immer wichtiger.

Die Studie von IQudo® ergab, dass die meisten Menschen zu Hause am kreativsten sind – besonders unter der Dusche (13,5%) und im Bett oder auf dem Sofa (12,1%). Eben dort, wo sie sich wohlfühlen. Aber auch beim Joggen (7,1%) oder beim Spazierengehen (6,7%), also in Bewegung, hatten die Befragten die besten Ideen. Dass sie im Büro besonders kreativ sind, das gaben gerade mal 6,4% an.

Befragt wurden 500 Personen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren. Das größte Hindernis für die fehlende Kreativität bei der Arbeit waren Stress (36,7%), Ablenkung (23,5%) und das Nichterwünschtsein von kreativer Einbringung (14,2%).

Unternehmen, die ihren Mitarbeitern auch während der Arbeitszeit Ruhepausen gönnen, –beispielsweise in extra dafür vorgesehenen Räumen, die zum Abschalten und Entspannen einladen oder mit Angeboten für sportliche Aktivitäten – fördern die Kreativität ihrer Belegschaft enorm. Und gleichzeitig auch das Innovationspotential des Betriebs.