Arbeitszeiten familienkompatibel gestalten

26. November 2010

Das Bundesfamilienministerium und der DIHK setzen sich für familienfreundliche Arbeitszeiten ein.

Anfang November startete die vom Bundesministerium und dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) ins Leben gerufene Initiative „Familienbewusste Arbeitszeiten“. Hintergrund ist die Notwendigkeit von flexibleren, auf Familien zugeschnittenen Arbeitszeitmodellen.

Durch diese Aktion sollen Unternehmen motiviert werden, ihren Mitarbeitern individuelle Lösungen anzubieten, mit denen Beruf und Familie oder die Pflege Angehöriger besser vereinbart werden können. Bedarf dazu besteht: 96 Prozent der berufstätigen Eltern wünschen sich flexiblere Arbeitszeiten. Viele Mütter möchten mehr als nur halbtags arbeiten, manche Väter würden gerne ein paar Arbeitsstunden in der Woche reduzieren, um sich um den Nachwuchs zu kümmern.

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder sieht in individuellen Arbeitszeitmodellen eine Win-win-Situation auf Arbeitgeber- ebenso wie auf Arbeitnehmerseite. DIHK-Präsident Prof. Dr. Hans Heinrich Driftmann sieht flexible Lösungen sogar für dringend notwendig an, wenn Betriebe gute Fachkräfte längerfristig an sich binden wollen.

Die Initiative „Familienbewusste Arbeitszeiten“ stellt für interessierte Unternehmen eine Datenbank mit Beispielen von mehr als 100 Arbeitgebern zu Verfügung, bei denen flexible Modelle bereits erfolgreich eingeführt wurden. Ein Leitfaden (zum Bestellen oder Herunterladen) gibt Betrieben zusätzliche Informationen zur Umsetzung familienfreundlicher Arbeitszeitlösungen.

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