Nur zwei bis drei Prozent der Akademiker sind arbeitslos

9. März 2011

Keine Jobnot: Seit Ende der Krise ist der Bedarf an Mitarbeitern mit Hochschulabschluss wieder hoch.

„Arbeitslosigkeit ist für diese Gruppe kein Thema“, zitiert die Frankfurter Allgemeine Zeitung eine Sprecherin der Bundesagentur für Arbeit. Über 120.000 offene Stellen für Akademiker wurden wohl im letzten Jahr gemeldet. Besonders die Anzahl der Angebote für Ingenieure, Informatiker sowie Unternehmensberater sind im Vergleich zu 2009 deutlich gestiegen.

Die bereits oben genannte Sprecherin der Bundesagentur für Arbeit sagt auch, dass „ein abgeschlossenes Studium ... eine sehr gute Grundlage für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben“ ist. Ihrer Meinung nach sind – mit gerade mal zwei bis drei Prozent Arbeitslosigkeit – Akademiker nahezu in Vollbeschäftigung. Kolja Briedis vom Hochschul-Informationssystem (HIS) bestätigt das. Laut FAZ gaben in einer HIS-Umfrage „60 Prozent der Befragten an, dass ihre erste Stelle ihrer Ausbildung adäquat sei“.

2010 wurden im Vergleich zum Jahr davor Mitarbeiter mit Hochschulabschluss insbesondere von Unternehmen aus den Bereichen verarbeitendes Gewerbe, Energie und Wasser (+64,4 Prozent), Medien, Information und Kommunikation (+36,6 Prozent), Handel und Logistik (+24,09 Prozent) sowie von Wirtschafts- oder Steuerprüfung und Beratung (+24,9 Prozent) gesucht.

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