Schon längst ist die Suche nach Auszubildenden für Unternehmen zu einer schwierigen Aufgabe geworden – gute Konzepte und Strategien sind notwendig.

Der demographische Wandel ist nicht mehr aufzuhalten und macht sich überall bemerkbar. Auch auf dem Ausbildungsmarkt hinterlässt er Spuren. War es vor einigen Jahren noch so, dass nicht genügend Lehrstellen zur Verfügung standen, ist heute das Gegenteil der Fall: Es gibt nicht ausreichend geeignete Bewerber für die vorhandenen Ausbildungsplätze.

Doch nicht nur die geburtenschwachen Jahrgänge sind die Ursache, auch andere Faktoren haben sich verändert. Viele Schulabgänger bewerben sich, ohne wirkliche Idee, was ihnen Spaß machen könnte oder welche Vorstellungen sie von ihrem zukünftigen Beruf überhaupt haben. Andere bringen nur unzureichende schulische Kenntnisse mit oder fangen eine Ausbildung an und brechen sie nach kurzer Zeit wieder ab.

Unternehmen stehen also vor der Aufgabe, mit dem richtigen Ausbildungsmarketing ihre zu ihnen passende „Zielgruppe“ zu finden. Um hierfür geeignete Konzepte und Strategien zu entwickeln, muss heutzutage sehr stark auch auf das persönliche Umfeld sowie die Interessen der Jugendlichen eingegangen werden. Dazu gehört nicht zuletzt der Einsatz der gängigen Medien und Plattformen, wie Facebook oder andere soziale Netzwerke.

Ein Unternehmen muss sich interessant machen, und verschiedene, dem Markt entsprechende Ausbildungswege anbieten. Oder neue Methoden des Vorstellungsgespräches ausprobieren, wie zum Beispiel ein Casting. Auch ein „Tag der offenen Tür“ für Schulabgänger gibt Betrieben die Möglichkeit, sich, seine Produkte und seine Arbeitsweise vorzustellen.