Flexibles Praktikum = Flexikum

11. Oktober 2011

Die Deutsche Telekom hat ein Modell entwickelt, dass es Studierenden ermöglicht, Studium und praktische Erfahrung flexibel miteinander zu verbinden.

Seitdem die Maßnahmen der Bologna-Reform eingeführt wurden, ist es für eine Vielzahl von Studenten kaum noch möglich, ihre Ausbildung in der festgelegten Regelstudienzeit zu schaffen. Möchten sie dann noch Praktika absolvieren, um ihr theoretisches Wissen in der Praxis anzuwenden, müssen sie dafür oftmals ein Urlaubssemester einfügen oder ihr Studium verlängern.

Die Deutsche Telekom hat deshalb ein Modell entwickelt, mit dem Studenten die Möglichkeit haben, parallel zu ihrem Studium praktische Erfahrungen im Unternehmen zu sammeln. Ein Praktikum, das ansonsten in der Regel über mehrere Monate angelegt ist, wird durch das sogenannte Flexikum ersetzt. Dies kann individuell in verschiedene Zeitpakete aufgeteilt werden: Der Student beginnt beispielsweise in den Semesterferien mit seinem Flexikum und setzt es anschließend, wenn das neue Semester begonnen hat, in Teilzeitbeschäftigung fort. Die Arbeitszeit kann er sich, in Absprache mit dem Unternehmen, flexibel einteilen.

Das Model des Flexikums bietet den Studenten wie auch der Telekom Mehrwert. Die Studenten können Berufserfahrung sammeln, ohne weitere Semester anhängen oder Kurse ausfallen lassen zu müssen. Und die Telekom findet auf diese Weise unter Umständen gut ausgebildete Mitarbeiter mit großem Fachwissen. Im Moment werden „Flexikanten“ zum Beispiel für die Bereiche Kundennetzmanagement, Controlling, Marketing, Human Resources oder Vertriebssteuerung gesucht.

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