Frollegen: Wenn Kollegen zu „Freunden“ werden

16. November 2011

Die Entwicklung der Online-Kommunikation fordert mehr und mehr eine Trennung zwischen Berufs- und Privatleben.

Der Begriff „Frollegen“, eine Bündelung aus Freunde und Kollegen, klingt zwar lustig, bezeichnet doch eine nicht zu unterschätzende Beigabe der Social Communities, der sozialen Netzwerke. Die Online-Kommuniation in Plattformen wie XING, LinkdeIn oder Facebook wird immer mehr zu einer Mischung aus geschäftlichen und privaten Kontakten. Frollegen gibt es natürlich auch im Offline-Bereich: Fast in jedem beruflichen Umfeld entstehen enge Kontakte oder sogar Freundschaften.

Allerdings bergen solche Entwicklungen – ob nun im Internet oder im Büro – mitunter auch Gefahren. Besonders beim Pflegen der Online-Kontakte wird es immer wichtiger, Geschäftliches und Privates voneinander zu trennen und darauf zu achten, dass keine heiklen, berufsbezogenen Informationen einerseits oder intime, private Details andererseits an Unbefugte gelangen.

Um einen solchen Fauxpas zu vermeiden ist es ratsam, für Geschäftskontakte ein entsprechendes Online-Netzwerk zu verwenden, das nur darauf ausgelegt ist. Dort sollten auch nur Inhalte veröffentlich werden, die weder der eigenen Person noch dem Unternehmen Schaden zufügen können.

Die Computerwoche veröffentliche zu diesem Thema bereits im Frühjahr 2011 einen Artikel, der auch eine Übersicht zur Online-Netiquette (zusammengestellt von LinkedIn) beeinhaltet.

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