Saisonbereinigt war die Arbeitslosigkeit im Februar fast genauso hoch wie im Januar. Darüber hinaus gab es weniger Leistungsempfänger als im Vorjahresmonat.

Im Februar ging die Nachfrage nach Mitarbeitern ein wenig zurück, dennoch gibt es viele gemeldete Stellen: Im vergangenen Monat waren es 473.000 (nicht saisonbereinigt), 13 Prozent mehr als im Februar 2011.

Die Arbeitslosigkeit stieg von Januar auf Februar aufgrund des Wintereinbruchs. Saisonbereinigt allerdings blieb sie nahezu unverändert (+ 0,1 Prozentpunkte). Im Westen der Bundesrepublik sind aktuell 2.104.000 und im Osten 1.006.000 Menschen ohne Arbeit (Zuwachs jeweils um 7.000).

Die Arbeitslosenquote – der Anteil der Arbeitslosen an der Gesamtzahl der zivilen Erwerbspersonen – lag im vergangenen Monat bei 7,4 Prozent. Im Westen betrug sie 6,2 Prozent, im Osten dagegen 11,9 Prozent. Insgesamt ist die Quote jedoch, im Vergleich zum Vorjahr, um 0,5 Prozent gesunken.

An einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme, gefördert von Bund oder der Bundesagentur für Arbeit, nahmen gegenüber dem vergangenen Jahr rund 20 Prozent weniger Personen teil (die Zahl belief sich insgesamt auf 1,04 Millionen). Reges Interesse bestand an den Programmen zur Förderung der Berufsausbildung. Sie hatten mit 29 Prozent die meisten Teilnehmer.

Der Monatsbericht für Februar 2012 wurde von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht.