Krank durch Feinstaub von Druckern und Kopierern?

2. Juli 2012

Die Belastung durch Tonerpartikel gilt schon lange als Ursache vieler gesundheitlicher Beschwerden.

Immer häufiger leiden Menschen, die viel mit Laserdruckern und Kopierern in Kontakt kommen, unter Beschwerden wie Reizhusten, Entzündungen von Haut und Augen oder allgemeiner Abgeschlagenheit. Das kann unterschiedliche Ursachen haben – aber auch durch Tonerstaub hervorgerufen werden, der bei der Nutzung von Laserdruckern und Kopierern entsteht.

Verschiedene Studien, die zu dem Thema durchgeführt wurden, erzielten mitunter kontroverse Ergebnisse. Die Tonerfabrik Berlin hat sich die Mühe gemacht, diesbezüglich sämtliche Presseartikel aus den Jahren 2000 bis 2011 aufzulisten.

Nach der Untersuchung mehrerer Geräte, die Toner enthalten, hat die Bundesanstalt für Materialforschung (BAM) bestätigt, dass Laserdrucker tatsächlich bei jedem Druckvorgang eine beachtliche Menge Tonerstaub ausstoßen: Und zwar mehr als sieben Milliarden Partikel pro Seite. Zudem konnte nachgewiesen werden, dass sich die entweichenden Tonerpartikel in der Lunge festsetzen und dort die Zellen schädigen können (siehe nano-Control.

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat für den Umgang mit Druckern, Kopierern und Tonerkartuschen verschiedene Leitfäden sowie Informationsmaterial veröffentlicht. Bei Beachtung bestimmter Regeln und Schutzmaßnahmen kann der Ausstoß von Tonerstaub in Büroräumen und somit die gesundheitliche Belastung für die Mitarbeiter stark verringert werden.

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