Der natürliche Schlafrhythmus bringt Erfolg und gute Laune

13. Juli 2012

Viele Arbeitnehmer wären leistungsfähiger, effektiver und gesünder wenn sie ihrem persönlichen Schlafbedürfnis nachgingen.

Gehören Sie zu den Lerchen oder zu den Eulen? Genauer gesagt, sind Sie Früh- oder Spätaufsteher? Gehen Sie lieber zeitig zu Bett oder bleiben Sie gerne bis in die Puppen wach? Keine Sorge, keins von beidem ist besser oder schlechter – der sogenannte Chronotyp steckt nämlich in unseren Genen. Jedoch haben es in unserer Gesellschaft die Menschen eindeutig einfacher, die morgens gut aus den Federn kommen.

Das fängt bereits in der Schule an und geht im Arbeitsleben weiter: Hier wird von außen ein Zeittakt vorgegeben, welchem wir folgen sollen – egal, ob es unserem persönlichen Schlaf-/Wachbedürfnis entspricht oder nicht. Betroffen sind gut 80 Prozent der westlichen Bevölkerung.

Menschen, die selten in ihrem persönlichen Rhythmus bleiben, sind weniger leistungs- und aufnahmefähig und werden schneller krank. Ähnlich wie beim Reisen durch verschiedene Zeitzonen entsteht durch den verschobenen Schlafrhythmus eine Art Jetlag. Mit hohem Kaffeekonsum oder kaltem Duschen am Morgen ist dem dauerhaft nicht entgegenzuwirken.

Till Roenneberg, Professor für Chronobiologie an der Universität München, erforscht das Phänomen der Lerchen und Eulen. Auch er ist der Meinung, dass Arbeitnehmer effektiver und gesünder sind, wenn sie ihrem Bedürfnis entsprechend zur Arbeit gehen.

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